The Succulent Succubus mit Asami

Asami gehört vor allem in Deutschland zu den beliebtesten Darstellerinnen aus Japan, was sicherlich an ihren Rollen in dem ein oder anderen Splatterfilm liegen mag und natürlich ihrer Rolle in Gun Woman, ein Action Film wo sie größten Teils nackt ist und dort Gegner erledigt. Doch in Japan ist sie auch bekannt durch Rollen in AV Filmen und natürlich auch in Pinku Eigas. Die 32 Jährige hat schon einige Filme gedreht und war schon in fast jedem Genre zu Hause. Bei The Succulent Succubus zeigt sie ihre erotische, humortisiche und melancholische Seite. Denn sie spielt einen Teufel der eine junge Frau verführen will. Diese wird von AV Idol Shô Nishino verkörpert. Dabei beruht der Film auf die britische Komödie Teuflisch, welche auch schon Anfang der 2000er ein US Remake bekam.

Die Handlung beginnt mit Momo Misawa die nie Glück hat, ihr Freund scheint sie nicht wirklich zu lieben, denn er will nur Geld von ihr. Doch sie bekam die Nachricht, dass sie nur noch sechs Monate zu leben hat und sie wollte ihren liebsten doch Heiraten. An diesem Tag trifft sie auch auf Ms. Devil Girl Succubus, sie will Momo einen Wunsch erfüllen, dafür muss sie aber ihre Seele hergeben. Doch Momo hat keine Ahnung was sie sich wünschen soll. Denn Glück kennt sie nicht und will nur alle anderen glücklich machen. Doch so schnell gibt Ms. Devil Girl Succubus nicht auf und versucht alles um die unschuldige Seele zu verführen und in die Hölle zu bringen.

Wenn man denkt man bekommt eine Parodie von einer bekannten und beliebten Komödie geboten und dann feststellt, dass man doch seine eigenen Version des Stoffes gedreht hat. Dieses Gefühl hat man bei The Succulent Succubus, auch vergisst man schnell, dass der kurze Film ein Pinku Eiga ist und man die Handlung immer wieder für Sex unterbricht. So bekommt man doch eine Mischung aus typischen japanischen Humor und viel Melancholie geboten.

Melancholie und Humor in einer wilden Mischung

Bei The Succulent Succubus hat man den berühmten Pralinenkasten erwischt, denn dieser Pinku Eiga zeigt sehr deutlich, wie eigen das Genre ist und was alles möglich ist. Denn wir verfolgen die Geschichte von Momo und wie sehr sie überlegt was sie sich wünschen könnte. Dabei trifft sie auch auf ihre Vergangenheit und immer wieder taucht Ms. Devil Girl Succubus auf, welche immer wieder ein neues Angebot hat. Hier spürt man aber auch das Tempo des Films, denn gerade mal eine Stunde geht er und man erzählt die Handlung sehr schnell. So bleibt manchmal keine Zeit für viele Details. Dennoch merkt man schnell, dass Momo leidet unter dem Wissen, dass sie bald sterben wird. Diese Melancholie schwingt durch den ganzen Film.

Die Verführung kommt hier auch in verschiedenen Versionen und es muss nicht immer um Sex gehen. Denn Ms. Devil Girl Succubus versucht es sogar einmal mit Hass. Denn Momo scheint ihren alten Sportlehrer zu lieben doch der scheint genau zu wissen wie er die jungen Schulmädchen herum bekommt. Alles wird zwar schnell erzählt und dennoch merkt man hier deutlich, dass Momo immer wieder genau überlegt und wie schwer es dem Teufel fällt sie zu verführen. Dabei ist dann das Ende schon fas zu klischeehaft und zu Happy End für diese Art von Film aber hier hält man sich wohl an die Vorlagen und der Hauptcharakter darf sein Glück finden.

Man erfährt auch immer wieder etwas über die Nebencharaktere die in Momos leben treten. Hier merkt man dann sehr deutlich, dass mit mehr Laufzeit noch viel mehr drin gewesen wär und man einiges hätte bessere Ausbauen können. Denn immer wieder scheint Ms. Devil Girl Succubus ihre Finger im Spiel zu haben. Sie will die Seele von Momo um jeden Preis. Doch Momo will nur Leben und die Welt glücklich machen. So ist ihr Wunsch dann wohl verständlich, sie wird Idol und hier gibt es auch eine Anspielung an AKB48.

Pinku Eiga oder schon mehr?

Der Film ist ein perfektes Beispiel für die Zensuren im japanischen Film, denn The Succulent Succubus hat ein paar Szenen, welche sicherlich sehr explizit sind, doch sie werden verpixelt oder besser gesagt unscharf gemacht. Denn man zeigt Details und Nahaufnahmen. Bei der ersten Sexszene mit Asami kann es auch noch zum Stil des Films gehören. Doch wenn Shô Nishino ihre erste große Szene hat, sieht man es deutlich. Scheinbar wollte man es aber so, denn wenn man schon eine Pornodarstellerin in der Hauptrolle in einem Pinku Eiga hat, will man mehr zeigen. Man kann immer noch erahnen was man sieht.

Man geht aber dafür sehr sparsam mit den Sexszenen um, man setzt sie gut ein und diese führen sogar die Handlung etwas fort. So passiert kein Sex einfach so, weil man noch etwas nackte Haut zeigen will. Sondern weil der Charakter von Asami in The Succulent Succubus Sex dafür einsetzt, dass die Menschen ihren Wunsch aussprechen und sie so die Seele bekommt. Dennoch ist man wie erwähnt schon etwas expliziter als üblich aber nicht unüblich. Der Spielfilm ist dabei aber immer noch sehr Weit davon entfernt ein Porno zu sein. Es sind erotische Szenen, die ausgedehnt werden und man so aber auch die Lust und Verführung des Teufels zeigen will.

Der Höhepunkt ist sicherlich das Finale, wenn Asami und Shô Nishino zusammen kommen, das lässt Fanherzen höher springen und verdeutlich die Künste von Ms. Devil Girl Succubus, denn danach ist das Finale auch schon da und man zeigt uns was Momo für einen Wunsch hat und was danach passiert. Hier gibt es noch eine Wendung, welche sicherlich den ein oder anderen Charakter noch in ein besseres Licht rückt. Dennoch ist es sehr kitschig.

Optik

Der Film ist im Cinemascope Format gedreht und auch bei den Bildern und Beleuchtung versucht man einen Look zu erschaffen, welcher an die 60er Jahre erinnert. So will man wohl der Vorlage treu bleiben. Man gibt sich also reichlich mühe, hier etwas hochwertigeres zu erschaffen, also so manch andere Pinku Eiga. Man merkt auch das Talent von Regisseur Mototsugu Watanabe, der hier sehr viele tolle Bilder auf die Leinwand zaubert. Dabei fällt natürlich immer noch auf, dass der Film keine große Produktion war und man sicherlich nicht so viel Geld hatte.

Bei den Sexzsenen ist man kreativ, wenn man nicht gerade alle Details zeigt. So spielt man mit Licht und Schatten aber auch mit der Kameraeinstellungen. So spielt man mit der Fantasie des Zuschauer das man das Gefühl hat vielleicht doch mal etwas mehr sehen zu können als gewöhnlich. Dabei zeigt man bei The Succulent Succubus schon mehr als in manch anderen Pinku Eiga, dennoch ist alles noch sehr verspielt und mit vielen Tricks verdeckt. Man nutzt auch viel Licht im Hintergrund und wenn man in der Hölle ist, gibt es sogar ein Neonschrifftzug, welcher einfach Hell heißt. Einfaches Mittel für einen Raum, der überall sein könnte.

Fazit:

The Succulent Succubus ist ein sehr melancholischer Pinku Eiga. Aber schon alleine wegen Asami einen Blickwert. Dazu auch was man aus der Vorlage gemacht hat. Man bekommt hier einiges geboten und sieht wo die Grenzen des Genres sind bei dem was man zeigen darf. Sehr unterhaltsamer melancholischer Film.

The Succulent Succubus

Movie title: The Succulent Succubus

Director(s): Mototsugu Watanabe

Actor(s): Shô Nishino, Asami, Minami Aoyama, Hideki Nishioka, Atsushi Tsuda, Mari Yamaguchi

  • 7/10
    Handlung - 7/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 7/10
    Erotik - 7/10
  • 7/10
    Unterhaltung - 7/10
7.2/10
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