Weiter geht es mit Kizumonogatari II: Heißes Blut, hier tauchen wir noch weiter in die Vorgeschichte von Koyomi Araragi. Denn er hat eine Aufgabe und diese will er erfüllen. Doch es passiert natürlich noch mehr in dem Sequel. Eins wird aber klar, der Mittelteil ist auch nur die Einleitung für das Finale. Die Geschichte wird weiter geführt aber endet mit einem Cliffhanger. Als Zuschauer will man wissen, wie es weiter geht und die 65 Minuten waren für alles auch zu kurz. Dennoch fühlt man sich in diesen wilden Mix der Genres wohl, obwohl man einiges ertragen muss und man die Spannung immer wieder anhebt. So hat der Film doch Momente, wo es etwas langweiliger ist, aber das alles ist auf so hohem Niveau, dass es kaum auffällt. Also los geht es mit der Welt von Monogatari.

Die Handlung beginnt mit Koyomi der sich langsam damit abgefunden hat, dass er ein Vampir ist und da wär noch sein Versprechen gegenüber Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade. Er muss ihre Arme und Beine wiederbekommen. Diese haben die drei Vampirjäger Dramaturgy, Episode und Guillotinecutter. Doch nebenbei muss er sich auch um Tsubasa kümmern, da sie nicht locker lässt und er nichts tun kann um sie los zu werden. Dabei gerät sie aber in Gefahr und Koyomi verliert fast seine Menschlichkeit. Nur Meme kann ihn davon abhalten. Doch noch sind nicht alle Feinde besiegt und da kann auch das Geschenk von Tsubasa kaum helfen, auch wenn ihr getragenes Höschen sicherlich viel Motivation gibt.

Auch Kizumonogatari II: Heißes Blut macht das was die Monogatari verspricht. Es gibt Humor, Drama, etwas Action und Blut und das alles auf 65 Minuten komprimiert. Hier wird man erschlagen mit den Gefühlen und was passiert. Dafür gelingt dem Film die Gratwanderung sehr gut und als Zuschauer kann man es kaum erwarten ob Koyomi es schafft, obwohl man es schon längst weiß. Denn Der Animefilm ist immer noch ein Prequel zu Bakemonogatrai.

Review. Schwarz Weiß. Kizumonogatari II: Heißes Blut

Die Handlung von Kizumonogatari II: Heißes Blut macht es einem nicht immer einfach aber auf der anderen Seite erfährt man sehr viel über die Charaktere und die Welt. Dabei baut man auch die Beziehung von Tsubasa und Koyomi weiter auf. Hier lässt man sich auch viel Zeit und deutet immer wieder an, was für ein Hentai Koyomi eigentlich ist. Denn das EroMagazin wird auch kurz Thema, genauso wie es um das Höschen von Tsubasa geht. Man soll ja immer wieder sein Glück versuchen und das tut auch unser Held und fragt einfach Tsubasa, ob sie ihm ihr Höschen zeigen könnte zur Versöhnung. Sie tut es sogar. Vor dem finalen Kampf schenkt bzw. leiht sie ihm sogar ihr Höschen, sie zieht es vor seinen Augen aus. Der Pantsu Fetisch ist groß in Japan und es ist perfekter Fanservice.

Auch über die Bösen erfahren wir mehr. So werden sie immer Menschlicher. So ist Dramaturgy ein Vampir, der andere Vampire jagt. So ist Episode nur noch ein Halbvampir und macht es, weil er Vampire hasst und für Guillotinecutter ist Berufung als Mensch. Wieder ist der Mensch der Gefährlichste und nicht die Wesen die anders sind. Alle drei haben aber besondere Eigenheiten und im Kampf erfährt man aber auch mehr über die Fähigkeiten von Koyomi. Aber warum es nun Vampirjäger gibt, wird einem nicht erklärt und auch nicht warum sie es auf Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade abgesehen haben. Nur erfährt man sie ist ein 500 Jahre alter Vampir, mit sehr großen Kräften.

Meme bleibt weiter sehr rätselhaft und man erfährt nicht viel über ihn. Ist er aber von den drei guten Charakter, der welcher am ehesten eines Nebencharakters gleichkommt. Ansonsten ist die Welt von Kizumonogatari II: Heißes Blut leer und man erfährt auch nie warum. Es fahren nur ein paar Autos im Hintergrund. Diese Leere zeigt aber auch die Welt, welche sich auf die Figuren konzentriert.

Humor, Action und Blut und etwas Erotik

Der Humor in Kizumonogatari II: Heißes Blut ist etwas anders, natürlich lebt der Anime noch von seinen Dialogen. Doch man wird auch ernster und düsterer. So gibt es weniger Gags, dafür parodiert man auch schon mal Gollum aus Herr der Ringe, wenn Tsubasa Koyomi das Höschen leiht. So soll er versprechen ihr es wieder zugeben, wenn das neue Schuljahr beginnt. Nun der Hentai in ihm wird das aber nicht zu lassen und er sagt es zu ihr auch. Man merkt aber auch deutlich in dieser Szene, dass Tsubasa auch etwas pervers ist und mit Koyomi spielt. Denn sie findet seinen neuen Körper sehr interessant.

Es gibt dieses Mal auch sehr viel Action und hier bekommt man auch Gewalt geboten. Schon im ersten Kampf wird Koyomi der Arm abgetreten und dann auch beide Arme abgeschnitten. Hier sehen wir eine seiner neuen Fähigkeiten und er wird immer stärker. Die Kämpfe sind interessant und sehr abwechslungsreich. Jeder Gegner ist anders und als Zuschauer will man wissen was als nächstes passiert. Dabei zeigt sich aber auch, dass Koyomi sehr viel lernen muss und er Bücher über Kampfkunst und Baseball liest. Er will Herr der Lage werden und nicht versagen. Denn es geht um das Versprechen und er muss Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade helfen.

Die Erotik geht meist von dem Höschen Fetisch aus aber auch von Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade, denn wenn sie ein Körperteil zurückbekommt, wird sie etwas erwachsener und ihr Körper wächst und da wir alles immer aus dem lüsternen Blick von Koyomi sehen wird sie auch sehr erotisch dargestellt. Dazu gibt es den Kontrast mit der Gewalt. Die hier zelebriert wird. So sehen wir in vielen Einstellungen wie Tsubasa verletzt wird und ihr Darm raus hängt und sie sich im Kreis dreht und das Blut spritzt. Hier gibt es einige Details zu sehen und sorgen sicherlich für einige Schockmomente bei einigen Zuschauern.

Animation und Optik

Man merkt natürlich den Animationsstandart von Kizumonogatari II: Heißes Blut, denn es gibt keinen Unterschied zum ersten Film. Hier zeigt sich das können von Studio Shaft sehr deutlich. Viel mehr gibt es wieder Details zu entdecken. Alleine die ersten Minuten des Films, wenn der Regen fällt und alles so realistisch aussieht und dann sticht die Animation von Koyomi hervor und man merkt hier das man einen Anime schaut. Diese Details ziehen sich durch den ganzen Animefilm. Auch die leere Welt ist wieder da und man sieht dafür aber ein paar mehr Autos die Fahren.

Interessant wird, wenn von Kizumonogatari II: Heißes Blut Gewalt zeigt, denn man könnte den Anime jetzt vorwerfen, er würde das alles schon sehr ausdehnen und zelebrieren. Denn die Szene wenn Tsubasa verletzt wird und ihre Gedärme raus hängen, zeigt man sehr oft aus verschiedenen Einstellungen und das ganze ist wirklich blutig. Auch der erste Kampf von Koyomi gegen Dramaturgy bedient sich der Wiederholung und zeigt manches sehr oft. Dabei wird aber deutlich, es gehört zu dieser Reihe und als Fan kennt man es, als Neuling wird man an diesen Stellen vielleicht etwas schockiert sein.

Es gibt auch wieder sehr viele Stilmittel im Film. Die Einblendungen mit den Farben und Sätzen gibt es hier auch wieder. Lustig wird es wenn Koyomi die Dose von Tsubasa will und sie nicht kapiert, was er meint und er dann Körper sagt. Alles wird durch die Einblendungen noch verstärkt. Auch erinnert man uns höflich daran, das der Rückblick vorbei ist, stellt man uns einen der Gegner vor, denn sie tauchtne schon im ersten Teil auf. Dazu zeigt Kizumonogatari II: Heißes Blut auch wieder kurz eine Szene wo der Film reißt.

Fazit:

Kizumonogatari II: Heißes Blut macht da weiter, wo der erste Film aufgehört hat. Wir bekommen etwas mehr Action geboten, dafür aber etwas weniger Humor. Die Dialoge sind immer noch genial und auch sonst ist es ein wirklich guter Anime und man kann den letzten Teil der Trilogie kaum erwarten.

Kizumonogatari II: Heißes Blut

Movie title: Kizumonogatari II: Heißes Blut

Director(s): Akiyuki Shinbô, Tatsuya Oishi

Actor(s): Hiroshi Kamiya, Takahiro Sakurai, Maaya Sakamoto, Yui Horie, Masashi Ebara, Miyu Irino, Hôchû Ôtsuka

  • 8/10
    Handlung - 8/10
  • 9/10
    Regie - 9/10
  • 10/10
    Animation - 10/10
  • 7/10
    Spannung - 7/10
  • 8/10
    Synchronisation - 8/10
8.4/10
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