Die Tokusatsu Serien und Filme sind sehr beliebt in Japan. Am bekanntesten sind sicherlich bei uns die Godzilla Filme oder die Power Rangers, welche auf den japanischen Super Sentais basieren und auch viel Material aus den Serien benutzt. Es gibt auch ein paar Parodien davon und das auch in Anime Form. Es ist auch ein sehr dankbares Genre. Wenn also jemand der schon Monster für Godzills: Final Wars entwarf eine Parodie dreht, kann man natürlich etwas erwarten. Dabei kommt dann der Film Sexy Rangers raus, hier geht es um japanischen Mädels mit großen Brüsten. Was anders wär auch undenkbar. Ansonsten bekommt man das was man erwartet, doch kann der gerade mal eine Stunde lange Film überzeugen?

Die Handlung dreht sich um die fünf Pai Rangers, fünf Mädels mit einem ganz normalen Leben, doch sie müssen auch die Welt retten. Denn die böse Seite schläft nie und schickt mit ihre Muskel Energie Krieger los, welche irgendwas machen sollen. Wahrscheinlich Angst und Terror verbreiten. Doch die Pai Rangers haben die Pai Energie und damit sind sie scheinbar fast unbesiegbar. Doch als eins der Mädels, welches als Bikini Model und Idol arbeitet, eine junge Frau kennenlernt, diese entpuppt sich als Fan und hat ein Geheimnis. Sie will auch Model und Idol werden. Doch ihr Vater lässt sie nicht. Als sie entführt sind machen sich die Pai Rangers auf sie zu befreien.

Man merkt deutlich, dass die Handlung nicht die Stärke von Sexy Rangers ist und sicherlich auch nicht das Schauspiel der Mädels oder gar die Action. Warum sollte man sich also das gnaze anschauen, auch wenn es nur 60 Minuten geht? Welchen Fetisch muss man haben? Muss man Fan des Genres ein? Gibt es sonst einen Grund warum es schauen sollte? Einer könnte der #Japanuary sein, welcher gerade ist wo diese Review entstand, ansonsten erörtert der Autor das gleich noch ausführlich in seinem Text oder auch nicht.

Große Brüste, kleine Handlung bei Sexy Rangers

Machen wir uns nichts vor, die Handlung von Sexy Rangers ist genau das was man von einer Tokusatsu Parodie erwarten würde. Denn im normal Fall geht eine Serien Folge so um die 20 bis 25 Minuten. Da der Film schon eine Stunde geht, muss man also das ganze Strecken oder so schreiben, als wär es drei Folgen am Stück. Hier hat man dann genau das Problem. Die Spanungskurve fällt und fällt, denn man baut kaum Spannung auf. Das hat man bei all dem dann doch vergessen. Große Brüste und hübschen Frauen reichen einfach nicht aus für einen Film. Na gut eigentlich schon aber etwas Spannung muss sein. Damit man bei der Stange bleibt und sie nicht nur hält.

Es gibt zwar ein paar Interessante Ideen, wer nun der Vater ist aber hier macht sich selbst der Film über seine Auflösung lustig. Man trifft bei Sexy Rangers aber auch immer wieder genau die Punkte, die eine Sentai Serie aus machen und hier versucht man halt alles um das zu zeigen. So schwankt die Handlung zwischen Parodie und einfach nur dem typischen Genreelementen. Als Zuschauer schaut man also fünf Mädels dabei zu wie sie warten in ihrem Geheimversteck sitzen und nichts tun und sich unterhalten.

Eins der Mädels arbeitet als Maid und so gibt es hier ein paar Gags, sie ist nur nett zur Anführerin. Eine andere isst gern und schaltet schon mal den TV um, wo den Mädels gerade erklärt wird, was die Bösen vorhaben. Auf diesem Niveau befinden wir uns im Film. Highlight ist sicherlich die Szene, wo alle fünf in Bikinis am Strand sind um die Bösen anzulocken und immer mehr Jungs ankommen und lüstern schauen. Die Mädels ignorieren es oder flirten auch etwas mit den Männern. Sexismus und das Bild der Frauen in japanischen Filmen und Serien und auch in der Popkultur ist ein sehr schweres Thema. Sagen wir einfach mal die Mädels wissen was sie da tun und es ist Ok.

Action

Wenn man Mädels mit dicken Titten hat und die sollen dann auch noch irgendwas gut aussehen lassen bei der Action, dann kommt man an seine Grenzen. Denn kleines Budget bedeutet auch kaum Training, das irgendwas gut aussieht. Das merkt man auch bei Sexy Rangers. Die fünf Mädels zeigen hier wunderbar, das sie nichts können und so wirken dann auch die Kampfszenen. Hier und da mal ein tritt und Treffer, nicht immer genau, wann es sein soll. Man dachte wohl, es wird keiner merken oder man denkt es gehört zu dem Charm des Films.

Wenn man nun denk, dass vielleicht dann das Finale und der große Roboter mehr hermachen. Nun auch hier versagt Sexy Rangers leider komplett. Denn man merkt einfach, dass der Regisseur zwar Ahnung vom Design hat und der Roboter wirklich nah an dem der Super Sentais kommt. Doch da hört es schon auf. Es gibt keine Zerstörung, etwas Kampf und das war es.

Optik

Man sieht Sexy Rangers an, was er darstellen will und auf diesem Niveau befindet sich dann auch der Film. Denn die Sets und Kulissen wirken sehr billig und man nimmt, was man bekommen kann. Das Geheimversteck der Pai Rangers, ist ein Raum mit zwei Sofas, einen Tisch und Fernseher, die Wände sind nicht gemacht und alles wirkt wie eine Bruchbude. Wahrscheinlich hat man in irgendeinem leer stehenden Gebäude gedreht. Auch die restlichen Sets wirken entweder wie Keller oder man drehte draußen irgendwo. Das einzige was gut aussieht, sind die Outfits der Mädels und die farblich passenden Bikinis. Hier floss wohl das ganze Geld rein.

Die Kameraarbeit ist ordentlich und dient dem Zweck den sie erfüllen soll. Dabei setzt man aber auf typische Kameraeinstellungen des Genres. Nur hebt man hier die Vorteile der Damen immer wieder hervor. Die Bikini Szene zieht sich auch etwas in die Länge und hier gibt es sogar ein paar Gags die Funktionieren. Obwohl alles auf die Oberweite der Damen abzielt. Ansonsten sollte man nicht so viel erwarten von Sexy Rangers.

Fazit:

Sexy Rangers hätte lustig, unterhaltsam und auch etwas erotisch werden können. Leider bekommt man einen sehr billigen Film vorgesetzt, wo nichts funktioniert. Man versucht sich nur auf die Oberweite der Damen zu konzentrieren, was auch Bestandteil der Handlung ist. Bei dem Rest versagt man aber total und schafft es mit 60 Minuten Laufzeit dem Zuschauer zu langweilen.

Sexy Rangers

Movie title: Sexy Rangers

Director(s): Shinji Nishikawa

Actor(s): Yuzuki Aikawa, Yu Te Jima, Marie Sukgawa

  • 3/10
    Handlung - 3/10
  • 4/10
    Schauspiel - 4/10
  • 5/10
    Regie - 5/10
  • 3/10
    Unterhaltung - 3/10
3.8/10
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