Der Manga Dragon Girls wurde schon in vier Anime Serien umgesetzt und heißt dort Ikki Tousen. Doch nach der vierten Staffel war einfach Schluss, weil auch der Manga weiter hinter dem Anime her ist mit der Handlung. Doch scheinbar hat sich durch Serien wie High School DxD einiges geändert. Man will wohl keine Mädels mehr die Kämpfen und dabei die Kleidung verlieren und viele Aufnahmen von Höschen dazu. Doch es gibt noch ein paar OVAs, die letzte erschien 2014 ist jetzt aber nicht Thema wir reisen ins Jahr 2011 zur ersten OVA die nicht zu einer Staffel gehört, sondern die Handlung fortsetzt. Doch wie ist Ikki Tousen in Kyoto, ist es purer Fanservice oder gibt es was neues zu erfahren in den 40 Minuten Laufzeit?

Die Handlung beginnt mit einem Schulausflug der Nan’yô-Schule und Seito-Instituts, beide mögen sich nicht besonders und stehen im stetigen Streit miteinander. Es herrscht auch ab und an Frieden, wenn ein anderer Feind angreift. Doch beide wollen nach Kyoto um hier Tsubas zusammeln, welche neue Kraft geben sollen. Wie immer ist es bei der Nan’yô chaotisch. Anführerin Hakufu blickt wie immer nichts und ist schusselig. Während die Seito also alles im Griff hat, treffen beide Schulen immer wieder im Kampf aufeinander. Bis Hakufu und Kanu wieder einmal die Kräfte messen müssen.

Sollte man Ikki Tousen nicht kennen, hat man bei der OVA Ikki Tousen in Kyoto schon verloren. Denn es gibt alle möglichen Charaktere die einen kurzen Auftritt haben und alle sind irgendwie bekannt. Nur die Krieger aus Kyoto sind neu aber auch nur am Rande dabei. Ansonsten bekommt man den üblichen Mix aus Humor, Action und vielen Höschen. Dabei hält man sich aber etwas zurück. Es war schon mal extremer bei dem Anime. Jedenfalls darf jede Figur glänzen, dazugibt es Fanservice und man bekommt genau das was man erwartet, doch reicht das?

© YUJI SHIOZAKI ・ WANI BOOKS / IKKITOUSEN XX PARTNERS

Irgenwas neues bei Ikki Tousen in Kyoto?

Bedenkt man die Handlung von Ikki Tousen, das Schüler die Reinkarnationen von chinesischen Feldherren und Kriegern sind, die bei der Schlacht der drei Königreiche gefallen sind und nun wieder kämpfen in Japan und was daraus wurde. Fragt man sich natürlich manchmal, ob das nicht alles doch etwas zu viel ist, für das was man bekommt. Denn die Geschichte war noch nicht das Highlight des Animes, obwohl es interessant ist zu sehen wie Hakufu wächst und stärker wird. Meist ist sie aber wirklich nur die Hohlbirne wie sie dargestellt wird. Auch hier bei Ikki Tousen in Kyoto ist das nicht anders. Sie ist faul und verwirrt und alle anderen machen mehr als sie. Nur ihre Lust aufs kämpfen ist noch da. Dabei sind alle etwas angeschlagen, man setzt die Handlung von Ikki Tousen: Xtreme Xecutor fort und so müssen alle Kräfte sammeln.

Wir lernen in der OVA etwas über Kyoto und warum diese Stadt doch so wichtig ist. Unsere Krieger können hier neue Energie sammeln, was noch nie nötig war aber scheinbar braucht man ja einen Grund die Kanto Region zu verlassen und mal etwas neues zu zeigen. Dazu war Kyoto einst die Hauptstadt Japans und es gab sicherlich viele Samurais und Ninjas dort. Darum auch die Energie der Tsubas. Jedenfalls sind das die Informationen die man bekommt. Mehr erklärt ein Ikki Tousen in Kyoto auch nicht. Das ist natürlich etwas wenig auch wenn der Anime gerade mal 40 Minuten geht. Es ist halt doch mehr etwas für die Fans gedacht.

Die Charakterentwicklung ist auch gleich null bei Ikki Tousen in Kyoto, denn man zeigt ja nur die bekannten Charaktere in einer neuen Umgebung und setzt hier mehr auf Fanservice als auf etwas neues. So gibt es auch keinen neuen Gegner, wir lassen mal die Kyoto Krieger außen vor, die tauchen immer nur kurz auf und schnell erledigt. Sondern der Kampf findet meist unter den bekannten Charakteren statt.

Action und Erotik

Wenn Ikki Tousen für etwas bekannt ist, dann die Action. Denn die Schulmädchen prügeln sich mit vielen unterschiedlichen Kampfkünsten. Dabei hat jeder auch eine andere Waffe und stärke. Das merkt man auch bei Ikki Tousen in Kyoto. Doch man liefert nichts neues ab und so gibt es ein paar längere Kämpfe, von bekannten Charakteren, die schon öfters aneinander geraten sind und somit erlebt man bekanntes in einer neuen Umgebung. Dabei gibt es die üblichen Tricks und kniffe und am Ende verlieren alle immer wieder Kleidung, so dass man die prallen Brüste der Mädels zeigen kann.

Dazu kommt der Pantsu, was ein eigener Fetisch in Japan ist und auch im Anime. Denn man sieht ihn hier oft und mit vielen Details gezeichnet, dass man viele Fans glücklich machen kann. So gibt es die unterschiedlichsten Formen und Farben. Natürlich immer passend in Szene gesetzt, man zeigt es halt so nebenbei, als ob es ganz natürlich wär. Das ist wirklich Fanservice und macht auch die Reihe aus. Hier bildet Ikki Tousen in Kyoto keine Ausnahme und man bekommt genau das. Dazu verlieren die Mädels auch schon mal die Kleidung oder ein Charakter wechselt die Outfits und tritt auch im Maid Outfit auf, ein weiterer beliebter Fetisch.

Ob man dies nun erotisch findet oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ikki Tousen gehört halt zu den Ero Animes, welche neben Action und Humor auch immer wieder etwas Nacktheit oder einen Schlüpfer in das Bild einfügen. Hier macht man halt Fans glücklich und bietet genau das was man sehen will. Dabei ist man aber zurückhaltender und mancher Charakter hat sich auch im Laufe der Zeit verändert aber man war schon in manchen punkten Freizügiger.

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Animation und Optik

Man sieht Ikki Tousen in Kyoto an, dass es eine OVA ist und sich seit der ersten Staffel einiges getan hat. Die Animation ist auf demselben Niveau wie die vierte Staffel und so sieht alles gut aus. Dennoch merkt man, dass man hier und da versucht etwas zu tricksen. Dafür arbeitet man aber nicht mit Standbilder, sondern wie üblich zeigt man die Charaktere aus der Ferne oder sie Sprechen aus dem off, so das man Mundbewegungen nicht animieren muss. Dafür gibt man sich an anderen Stellen mehr mühe. Highlight und kleiner Gag ist der Besuch des Toei Filmstudios und man ist am Set eines Samurai Films. Das ist echt gut getroffen.

Bei manchen Details gibt man sich natürlich besonders mühe, vor allem bei den Schlüpfern, denn hier gibt es nicht nur den typischen aus Baumwolle in Weiß, sondern es gibt verschiedene Formen und Farben. Auch bei den Kämpfen gibt man sich mühe und lässt viel kaputt gehen, in einer Szene fliegt sogar ein Minibus durch die Luft und die Kleidung geht nach und nach kaputt. Ansonsten ist halt alles sehr typisch für Ikki Tousen.

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Fazit:

Ikki Tousen in Kyoto ist eine OVA für Fans der Reihe und biet genau das was man erwartet. Kennt man den Anime nicht, ist man hier verloren und wird sicherlich kaum spass haben.

Ikki Tousen in Kyoto

Movie title: Ikki Tousen in Kyoto

Director(s): Rion Kujô

Actor(s): Satoshi Hino, Eri Kitamura, Minori Chihara, Hitomi Nabatame, Chiwa Saitô, Mikako Takahashi, Yûko Kaida, Mai Kadowaki, Masumi Asano, Kei Shindô

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 8/10
    Animation - 8/10
  • 6/10
    Action - 6/10
  • 8/10
    Synchronisation - 8/10
  • 7/10
    Unterhaltung - 7/10
  • 5/10
    Erotik - 5/10
6.7/10