Nach dem der Manga Highschool of the Dead in Pause ging und wohl nie wieder weiter geführt wurde, der Autor der Geschichte verstarb. Sein Partner und Zeichner Shōji Satō machte aber weiter, gleich nach dem der sehr beliebte Manga in Pause ging, fing er mit einem neuen an. Hier sah man dann auch deutlich, was er so mag und gerne zeichnete. Denn Triage X bot viele hübsche Mädels mit sehr großen Brüsten. Es gibt kaum eine Frau in dem Manga die keine hat. Auch gab es 2015 eine Anime Umsetzung, mit gerade mal zehn Folgen und einer OVA (AKA OAD). Dabei reißt man natürlich nur den Anfang der Handlung an und erzählt sie auch nicht zu Ende. Vielleicht geht es irgendwann weiter, Hoffnung sollte man nie aufgeben.

Die Handlung beginnt mit dem 17 Jährigen Schüler Arashi Mikami, der vor Jahren einen Terroranschlag überlebt, das alles dank der Hilfe des Arztes Masamune Mochizuki, dieser transplantierte Körperteile seines getöteten Sohnes an den Körper von Arashi. Dieser ist umtriebig und versucht das Böse zu besiegen. Auch eine Organisation genannt Black Label macht das, sie vergibt die Triage und wer die schwarze Etikette bekommt ist des Todes. Schnell wird Arashi teil von Black Label und trifft dort auf: Mikoto Kiba, seine Schulkameradin und Partnerin, dem 14 jährigen Idol Oriha Nashida, Chefärztin Yūko Sagiri, Anästhesistin Miki Tsurugi und Chefkrankenschwester Sayo Hitsugi . Gemeinsam versuchen sie das Böse der Stadt zuentfernen.

Bei einem Anime wie Triage X muss man sich kaum gedanken machen um die Handlung, denn die ist sehr genretypisch. Dafür versucht man es etwas die Charaktere weiter zuentwickeln und dem Zuschauer auch mehr Informationen zu den Figuren zugeben. Das alles soll natürlich unterhalten und man wird mit typischer 90er Jahre Action Film Handlung unterhalten. Dazu gibt es immer wieder etwas Erotik und als Zuschauer ist man in einer Welt gefangen, wo alles möglich ist.

© 2015 Shouji Sato/KADOKAWA Fujimishobo/TRIAGEX Partners

Gut gegen Böse bei Triage X

Es ist immer sehr einfach bei der Erzählung einer Geschichte, man hat die Guten, welchen gegen die Bösen kämpfen. Dabei kann man aber auch immer wieder etwas variieren, wer nun Böse ist und wer Gut. Denn es gibt die Antihelden und die Graustufen. Alles ist möglich und es gibt keine Grenzen mehr. Doch immer wieder gibt es den Moment, wo alles klar ist. Natürlich ist das meist so, wenn die Guten auch noch für das Gesetz arbeiten, doch was ist mit den Personen, die jenseits der Gesetze agieren und doch nur das Gute tun wollen? Um solche geht es auch bei Triage X, die Charaktere haben ihr eigenes Empfinden für Gerechtigkeit und nachdem gehen sie. Dabei sind ihnen Gesetze und die Polizei aber auch immer wieder egal, wenn man die schwarze Etikette bekommt. Alles andere wird brav bei der Polizei abgegeben und Opfer werden versorgt.

Bei gerade mal zehn Episoden kann man natürlich die Handlung nur anreißen und nicht alles erzählen. Das merkt man bei Triage X auch sehr deutlich, denn man nimmt sich zwar die Zeit für die Charaktere und erzählt uns ihre Geschichte und das über mehre Folgen hinweg, doch bei Episode neun endet dann alles und die zehnte Folge arbeitet das alles nochmals alles etwas auf und bietet etwas Fanservice. So bleiben die Bösen etwas im Hintergrund und das obwohl hier einige Drahtzieher eingeführt werden aber alles bleibt sehr offen und der Kampf hat erst angefangen.

Interessant ist es aber, das bei all der Erotik und manchmal über das Ziel hinausschießenden Probortionen der Mädels, die Handlung versucht eine Geschichte zu erzählen. Dabei geht es zwar nur um typische Sachen aber alle wichtigen Charaktere bekommen eine Hintergrundgeschichte und sind irgendwie miteinander verbunden. Sogar bei den Bösen baut man etwas auf, hier merkt man wirklich das Potenzial. Vor allem bei Arashi und Sayo. Um sie dreht sich auch die elfte Episode, welche die OAD darstellt. Hier erfahren wir mehr über ihre Vergangenheit, in der eigentlichen Serie wird das nur angerissen.

Pralle Brüste und fette Action

Triage X ist ein Action Anime und das zeigt er auch immer wieder, es gibt Explosionen und Schießereien. Dazu gibt es auch Waffen und Kampfanzüge. Das Idol Oriha Nashida ist Sprengstoffexpertin und bekommt eine Doppelfolge, die etwas an die Stirb Langsam Reihe erinnert. Hier wird ein TV-Sender überfallen und man versucht die anwesenden Idols zu töten. Im Verlauf der Folgen wird Oriha zur Heldin und muss gegen den Feind antreten. Hier führt man aber auch den neuen Gegner ein, welcher bis zum Ende nicht gefasst wird. Auch in den anderen Episoden stehen Charaktere im Mittelpunkt und dürften ihre Künste zeigen. So wechselt das auch immer wieder ab, nur eins wird deutlich. Das Hauptaugenmerk der Action liegt auf viel Krawall und man geht es meist nicht ruhig an.

Interessant ist es aber, das bei all der Erotik und manchmal über das Ziel hinausschießenden Probortionen der Mädels, die Handlung versucht eine Geschichte zu erzählen. Dabei geht es zwar nur um typische Sachen aber alle wichtigen Charaktere bekommen eine Hintergrundgeschichte und sind irgendwie miteinander verbunden. Sogar bei den Bösen baut man etwas auf, hier merkt man wirklich das Potenzial. Vor allem bei Arashi und Sayo. Um sie dreht sich auch die elfte Episode, welche die OAD darstellt. Hier erfahren wir mehr über ihre Vergangenheit, in der eigentlichen Serie wird das nur angerissen.

© 2015 Shouji Sato/KADOKAWA Fujimishobo/TRIAGEX Partners

Optik und Animation

Studio Xebec hat schon einige Animes produziert und ist durch alle Genres gewandert. So sieht man Triage X an, dass man hier auch mit Action und Erotik zurechtkommt. Denn der Stil von Shōji Satō ist sehr deutlich zu erkennen. Die immer wieder auftauchenden Schlüpfer Blitzer und auch bei den Brüsten merkt man es deutlich. Die Vorlieben des Erfinders werden sehr deutlich und immer wieder gut in Szene gesetzt. Doch auch sonst bekommt man viel Geboten. Die Kameraarbeit ist gut und man fängt die Action gut ein, hier und da nutzt man Stilmittel, wie schwarz Blenden oder auch in der Dunkelheit das Aufleuchten des Mündungsfeuers. So baut man auch Spannung auf. Ansonsten ist die Action doch etwas blutarm animiert und manche Schießerei wirkt dadurch sehr harmlos.

Auch sonst kann die Animation überzeugen, die Stadt wirkt düster und geheimnisvoll. Die Gegner sind da nicht anders und hier und da liefern sie einen interessanten Einblick in die Welt. Obwohl es sehr generische Orte sind, alte Lagerhallen, einen Hafen und eine alte Bunkeranlage. Es passt aber zu der Handlung, welche genau auf diese stereotypischen Merkmale setzt.

© 2015 Shouji Sato/KADOKAWA Fujimishobo/TRIAGEX Partners

Fazit:

Triage X ist ein unterhaltsamer Anime, der auf viele Stereotypen setzt. Dabei schafft es aber die Handlung den Charakteren eine Teife zu verleihen und man will wissen wie es weiter geht. Hier lohnt sich dann das Lesen des Mangas, wenn einem die Geschichte gefällt. Ansonsten bekommt man in zehn Folgen und einer OAD sehr viele große Brüste zu sehen und Action, dazu ab und an etwas Pantsu.

Triage X

Movie title: Triage X

Director(s): Akio Takami, Takao Kato

Actor(s): Kenji Akabane, Yui Kondō, Amina Satō, Fuyuka Ōura, Masumi Asano, Ryōko Shiraishi, Takaya Kuroda

  • 7/10
    Handlung - 7/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 8/10
    Animation - 8/10
  • 7/10
    Action - 7/10
  • 8/10
    Synchronisation - 8/10
  • 7/10
    Unterhaltung - 7/10
  • 7/10
    Erotik - 7/10
7.4/10
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