Bloodstone: Subspecies II

Wenn ein Film erfolgreich ist, gibt es auch immer wieder Sequels, denn die Menschen wollen dann mehr davon sehen. In den guten alten Videozeiten, war so was einfacher. Denn man konnte billig Produzieren und so kam zu einigen erfolgreichen Titeln eine Fortsetzung. Auch bei Subspecies war das der Fall. Denn zwei Jahre später erschien mit Bloodstone: Subspecies II die Fortsetzung, doch das war nicht alles. Denn man drehte ihn zusammen mit Teil drei. Somit konnte man Geld sparen und hatte gleich noch ein Sequel bei der Hand. Wieder drehte man in Rumänien, nur gab es ein paar kleine Veränderungen beim Cast. Denn Michelle wird von einer anderen Schauspielerin gespielt. Das fällt auch auf, denn man setzt die Handlung vom ersten Film direkt fort. Ansonsten bekommt man genau das Geboten was den ersten Teil ausmachte.

Die Handlung beginnt direkt da wo der erste Teil aufhörte, Michelle kann Radu entkommen. Doch sie ist schon ein Vampir und Stephan wurde auch getötet. Sie hat aber den Blutstein bei ihr. Auf ihrer Flucht landet sie in Bukarest und versucht sich hier vor dem bösen Vampir zu verstecken. Michelle ruft ihre Schwester an und bittet um hilfe. Während Radu bei seiner Mutter um Rat sucht. Als Michelle sich aber vor dem Sonnenlicht verstecken muss und so im Bad einschläft. Wird sie von den Putzfrauen für tot gehalten, beim Transport ins Leichenschauhaus kann sie aber entkommen und versteckt sich. Währendessen sucht ihre Schwester nach ihr. Auch Radu sucht nach ihr und dem Blutstein.

Man macht also genau da weiter, wo man aufgehört hat. Zwar sollte es wie so oft alles anders kommen. Am Ende entstand dann aber genau dieser Film und man liefert eine glaubhafte Fortsetzung ab. Interessant ist, dass man hier den Mythos rund um Radu und seine Familie weiterspinnt aber man bekommt nicht viel neues erzählt in Bloodstone: Subspecies II.

Weiter geht es in der Handlung von Bloodstone: Subspecies II

Regisseur Ted Nicolaou schrieb dieses Mal auch das Drehbuch zu Bloodstone: Subspecies II. Man merkt also das er sich mehr in das Projekt einbrachte und ein paar Ideen sind gut geworden. Ansonsten merkt man sehr schnell, dass man eine typische Fortsetzung vor sich hat. Denn man muss die Handlung des Films irgendwie weiterspinnen. Denn wie so oft war sicherlich keine Fortsetzung geplant. Bei Subspecies III sieht das anders aus, denn hier wird er gleich im Abspann mit angekündigt. Doch auch sonst gibt es ein paar Anpassungen. Michelle ist ein komplett anderer Charakter, nicht nur ihr aussehen, was durch den Wechsel der Schauspielerin zustande kommt. Auch sonst ist sie irgendwo zwischen verängstig und neu erwachten Vampir und will weg von Radu.

Radu hingegen wird als Charakter vertieft, er ist der Böse der Reihe. Doch man verleiht ihn mehr tiefe. Denn er will auch lieben wie sein Vater und sein Bruder. Seine Auserwählte ist Michelle, doch sie will nicht. Dabei versucht er doch alles um ihr Herz zuerobern. Er geht wie ein typischer Böser damit um und denkt sicherlich so bekommt er die Frau. Hier spielt man etwas mit dem Genre und das die Frau dem Vampir doch immer wieder verfällt. Dazu baut man auch seine Mutter mit ein, von ihr hörte man ja schon im ersten Teil. Sie gibt ihm immer wieder Ratschläge aber er hört nie auf sie.

Die neuen Charaktere im Film passen gut in die Handlung, obwohl die Schwester natürlich sehr stereotypisch ist. Sie nimmt aber auch einen großen Teil der Handlung mit ein. Denn wir begleiten sie auf der Suche und besuchen so Orte aus dem ersten Film wieder. Dazu bekommt sie auch noch eine männliche Begleitung dazu, welcher aber sehr blass im Hintergrund bleibt. Ansonsten bekommt man eine gute Vampirfilm Handlung geboten, welcher aber wohl auf zwei Filme ausgelegt ist, mit einem Cliffhanger als Ende.

Horror, Spannung und Effekte

Man sieht dem Film an, dass man etwas mehr Geld gehabt haben muss. Denn man hat ein paar mehr Effekte im Film. Schon am Anfang wenn Radu wieder aufersteht, sieht man einen guten Effekt und dann gibt es auch etwas Blut. Das zieht sich durch den Film, scheinbar hatte man hier ein höheres Budget und auch etwas Blut zu zeigen. Auch Radu hat ein etwas verändertes Aussehen bekommen und sieht fertiger aus. Was natürlich der Handlung geschuldet ist. Seine Mutter sieht echt gut aus, als vertrocknete lebende Leiche, welche hier wohl die untersterbliche Hexe darstellen soll. Man zeigt keine schöne junge Frau, sondern ein Monster.

Die Spannung bleibt etwas hinter dem ersten Teil zurück. Am Anfang bekommt man eine lange Flucht von Michelle zu sehen aber danach ist es mehr ein suchen und finden. Hier und da gibt es immer noch Spannung und der Film hält einen bei Laune. Dennoch leidet die Atmosphäre auch etwas darunter. Zwar sieht Bukarest bei Nacht toll aus und Radu als Schatten der wie ein klassischer Vampir auftaucht ist gelungen. Doch es bleibt weniger hängen. Auch fehlen die tollen Landschaften. Das verträumte weicht dem typischen Genre und dessen Elementen.

Optik

Man merkt Bloodstone: Subspecies II, dass er eine Fortsetzung ist. Denn man dreht an den gleichen Orten wie schon im ersten Teil. Dabei ist die Kameraarbeit auch etwas besser geworden. Es fehlen aber viele tolle Aufnahmen der Landschaft, wie schon erwähnt wirkt er weniger verträumt, sondern eher wie ein düsterer kleiner Film. Man sieht aber auch hier neue Orte. Man drückt auch etwas bei der Handlung auf das Tempo, das beeinflusst aber die Kamera weniger, man zeigt wie immer das Genre typische. Hier kann man dann sehen was die Stärken des Regisseurs sind. Man opfert aber hier leider die Atmosphäre des Films.

Interessant wird es aber bei den Schatten. Denn man benutzt ihn noch mehr und Radu wird immer wieder zum Schatten und wandelt so durch Bukarest oder dringt in Zimmer ein. Hier sieht man den die typischen Vampirszenen. Alles wirkt wie eine Hommage an Nosferatu. Das geht am Anfang los, wenn Radu die Sonne erblickt. Am Ende wirkt das alles durch das Verlies aber auch etwas wie ein Jean Rollin Film, was etwas an dem Outfit von Michelle liegen mag und der Tatsache des Schwestern sind.

Fazit:

Bloodstone: Subspecies II ist eine gelungene Fortsetzung. Leider opfert man etwas die Spannung und auch die Atmosphäre für ein schnelleres Erzähltempo, was aber auch dem Film zugutekommt. Man bekommt wieder eine gute Vampirhandlung geboten. Nur muss man auch den dritten Teil schauen um Zusehen wie das alles enden wird.

Bloodstone: Subspecies II

Movie title: Bloodstone: Subspecies II

Director(s): Ted Nicolaou

Actor(s): Anders Hove, Denice Duff, Kevin Spirtas, Melanie Shatner, Michael Denish, Pamela Gordon, Ion Haiduc, Tudorel Filimon, Viorel Comanici, Viorel Sergovici, Catalina Murgea, Violeta Berbiuc

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 6/10
    Spannung - 6/10
  • 6/10
    Atmosphäre - 6/10
6.4/10
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BastitheEnd

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