Cyborg 2

Jeder Schauspieler fängt irgendwann einmal an und viele von ihnen in irgendeinen B-Film oder Horrrofilm, davon wollen viele das diese Filme in Vergessenheit geraten, das kann viele Gründe haben, meist aber liegt es an der Qualität des Films. Auch Angelina Jolie fing mal an und 1993 spielte sie ihre erste Hauptrolle in dem Sequel Cyborg 2, welcher sicherlich längst in der Versenkung verschwunden wär, würde nicht Frau Jolie hier mitspielen und auch zum Anfang des Internets war es einer der Filme, der wegen einer Szene berühmt war, denn Angelina Jolie gibt es hier oben ohne zu sehen. Ansonsten bietet der Film keinen wirklichen schauwert. Man bekommt noch mehr merkwürdige Handlung geboten, dabei versucht man auch nicht wirklich Cyborg fortzusetzen, sondern erwähnt das Original von Alber Pyuen mit Jean-Claude Van Damme nur ein paar mal. Willkommen in der Zukunft wo eine Beziehung zwischen Mensch und Maschine verboten ist.

Die Handlung spielt im Jahr 2074, hier werden Cyborgs zu Killern ausgebildet. Es sind vor allem weibliche Versionen, welche dann als Attentäterinnen fungieren sollen. Eine dieser Cyborgs ist: Casella. Für sie hat man schon ein besonderes Ziel gefunden. Doch sie wird eines Tages von einer Stimme geweckt, welche ihr erklärt das sie fliehen soll. Denn Casella hat Gefühle für ihren Trainer Colton entwickelt. Beide sollen fliehen und eine Zukunft zusammen haben, denn Liebe zwischen Mensch und Maschine ist verboten. Doch man will Casella zurück haben und so beauftragt man Danny Bench. So beginnt eine jagt auf das Liebespaar, was aber wohl nur noch neuen Stunden hat, bevor man Casella in die Luft sprengt.

Was soll man zu so einem Film wie Cyborg 2 sagen. Man merkt sehr deutlich, dass wohl der erste Film so erfolgreich war, dass man gern mit einem Sequel noch mehr Geld verdienen wollte. Doch dann ging Cannon pleite und man legte das Projekt auf Eis. Nicht für lange. Denn der Videomarkt boomte und so entstand dieses Machwerk und als Zuschauer fragt man sich, warum existiert dieser Film?

©1993 Anglo-American Film Distribution

Absolut generische Handlung bei Cyborg 2

SciFi Filme bieten immer wieder einen Blick in eine Zukunft, die anders ist und manches wirkt doch bei einigen Filmen gleich. Denn Genre Handlung ist nichts schlimmes aber sie muss den Film auch voran bringen. Wenn man also eine Handlung hat wo ein Mensch sich in eine Maschine verliebt und diese auch Gefühle entwickelt, dann kann das sehr interessant sein, wenn man diese Geschichte gut schreibt. Hier gibt es einige Filme, die das auch sehr Philosophisch angehen und versuchen es aus zu diskutieren. Bei Cyborg 2 ist es einfach nur der Antrieb für den Film, man macht nichts weiter aus diesem Punkt. Es führt die Charaktere nur auf eine Reise, die aber auch nie dafür sorgt, dass sich beide weiter Entwickeln oder gar eine Katharsis durchleben. Es ist einfach nur da und mehr nicht.

Wir bekommen nicht mal erklärt, warum Casella Gefühle hat. Sie ist einfach ein Cyborg, der entstand um Männern zu gefallen, damit sie diese töten kann. Wir wissen auch nicht, ob es nicht noch mehr von ihr gibt oder sie die einzige ist. Dabei werden sie auch geschult, damit sie fähigkeiten erlernen. Irgendwie wirkt das alles sehr mesnchlich, man kann einen Cyborg auch programmieren, wie Kampfkunst geht und muss ihn nicht schulen. Es ist immer noch eine Maschine. Doch die Logik des Films sollte man eh nicht hinterfragen, sonst tut es sehr schnell weh.

Wir erleben auch auf der Seite der Bösen bei Cyborg 2 nur Charaktere die Böse sind, weil sie Böse sind. Es gibt keine Erklärung. Man deutet nur etwas an und sonst ist es halt das übliche. Eine Firma will die Konkurrenz ausschalten. Das sollte die Aufgabe von Casella sein, das ging schief und so engagiert man einen Auftragskiller oder Tracker oder was auch immer um beide zu finden. Diese taucht auf, ist Böse und tut nur Böse, redet etwas herum. Wird Böse dargestellt und am Ende taucht er nochmal auf. Man braucht im Finale ja einen Gegner.

Action

Bot der Vorgänger von Cyborg 2 noch etwas Action die auch etwas Unterhaltsam war. So ist dieser Film die pure Langeweile. Die paar Actionszenen können kaum überzeugen. Es ist nicht wirklich gut gemacht oder gar spannend. Es ist das selbe, es wird geschlagen oder es gibt Tritte. Das war es dann. Man sieht zwar, dass Angelina Jolie hier etwas Talent hat. Doch auch nicht viel, dabei sollte sie in ein paar Actionfilmen die Hauptrolle übernehmen und das Vorbild für viele Frauen werden. Doch auch sie bereut diesen Film hier.

Selbst im Finale kann der Film nicht punkten. Weder das letzte Duell sind überzeugen noch die kleine Schießerei. Dazu gibt es ein paar Explosionen. Alles ist aber so lieblos gemacht, dass man uns die Zuschauer damit nicht überzeugen kann. Man sieht es einfach und nimmt es hin und hofft eher dass der Film bald vorbei ist.

©1993 Anglo-American Film Distribution

Optik

Eins muss man Cyborg 2 lassen. Er ist gut gefilmt. Man bekommt zwar kein optische Highlight aber man gab sich hier Mühe das alles wie ein Film aussieht. Auch wenn man zu viel Blau nutzt. Der Film wirkt dadurch etwas düsterer, was natürlich hier auch sinn machen könnte, denn er spielt nur in einer Nacht. Dennoch ist alles zu Blau manchmal. Dafür gibt es in einer Club Szene auch etwas Rot. Ein netter Kontrast, dennoch kann der Film nicht überzeugen.

Am Anfang bekommt man ein nettes Set geboten aber scheinbar hat sich viel getan, seit Cyborg. Denn die Welt wirkt normaler, es scheint auch keine Piraten mehr zu geben und die Stadt wirkt auch nicht so zerfallen. Man könnte fast meinen, alles wär besser geworden. Scheinbar hat man aber auch etwas bei Blade Runner geklaut. Jedenfalls rein optisch sieht Cyborg 2 aus wie ein Film.

©1993 Anglo-American Film Distribution

Fazit:

Cyborg 2 schaffte es seinen Vorgänger noch zu unterbieten. Sollte man nicht unbedingt ein riesen großer Angelina Jolie Fan sein, der schon immer wissen wollte, wie sie in jungen Jahren nackt aussah, falls man hier vergisst dass es das Internet gibt, dann sollte man diesen Film vermeiden.

Cyborg 2

Movie title: Cyborg 2

Director(s): Michael Schroeder

Actor(s): Elias Koteas, Angelina Jolie, Jack Palance, Billy Drago, Karen Sheperd, Allen Garfield, Ric Young, Renee Allman, Sven-Ole Thorsen, Tracey Walter, Jim Youngs, Robert Dryer

  • 5/10
    Handlung - 5/10
  • 5/10
    Schauspiel - 5/10
  • 6/10
    Regie - 6/10
  • 2/10
    Action - 2/10
  • 2/10
    Unterhaltung - 2/10
  • 2/10
    Spannung - 2/10
3.7/10
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Bilder Copyright: ©1993 Anglo-American Film Distribution

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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