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FIlmkritik

Godzilla Against Mechagodzilla

Godzilla zerstört seit 1954 immer wieder Japan und ist dabei die Verarbeitung des Atombomben abwurfes auf das Land. In den Jahren haben sich aber einige Themen geändert, denn in Shin Godzilla wurde das Monster zu einer Naturkatastrophe. Doch ein paar Jahre vorher im Jahr 2002 war Godzilla noch anders, das Monster war immer noch ein Hit und Toho probiert auch wieder neues aus. Man brachte aber auch alte Ideen zurück, eine davon Mechagodzilla, eine Gegner für Gojira den es schon seit den 70ern gibt und zum ersten Mal in dem Film King Kong gegen Godzilla auftauchte, damals noch als Böser. Bei Godzilla Against Mechagodzilla nun als Guter. Dabei aber auch mit der Botschaft, dass das Leben wichtig ist und nicht immer alles vom Menschen bekämpft werden kann und wir nicht mit der Natur spielen sollen. Dazu natürlich auch sehr viel Kaiju Action.

Die Handlung beginnt im Jahr 1999, Godzilla kommt nach 45 Jahren zurück und greift erneut Japan an, dabei scheint die Regierung machtlos zu sein. Offizierin Akane leitet einen Einsatz gegen das Monster und verliert dabei Soldaten. Sie übernimmt die volle Verantwortung und wird ins Archiv versetzt. Währenddessen scheint man aber an etwas neuen zu arbeiten, man hat das Skelette des Godzillas von 1954 gefunden und plant mit hilfe von Tokumitsu eine neue Waffe gegen Godzilla, welche Kiryu genannt wird. Dieser Mechagozilla soll aus dem Skelett von Gojira bestehen und aus vielen elektronischen Bauteilen. Vier Jahre später taucht Godzilla wieder auf und Kiryu wird zum Einsatz geschickt. Akane darf diesen steuern und muss zeigen das sie es noch kann. Dabei fällt aber schnell auf, dass etwas nicht mit dem Mechagodzilla stimmt.

Sehr schnell wird klar, wir haben es wirklich mit einer neuen Generation zu tun, was mit Godzilla 2000 los ging wird hier auch ignoriert. Es ist der Anfang einer anderen Geschichte. Das ist das tolle an diesen Filmen, man kann sich immer wieder neu Erfinden. Interessant ist eher wie Godzilla Against Mechagodzilla mit den Charakteren umgeht und sie aufbaut. Es scheint keine typischen Helden zu geben und alle versuchen ihr Bestes aber ob das immer reicht?

Godzilla Against Mechagodzilla: Freundschaft ist alles

Da Toho mit der Millenium Reihe die Godzilla immer abgeschlossen zu halten, wird auch deutlich, warum man bei Godzilla Against Mechagodzilla die Handlung der Filme davor ignoriert und direkt auf den Original Godzilla aufbaut. Interessant ist aber, dass Regisseur Masaki Tezuka dennoch eine Fortsetzung bekommen hat mit Godzilla – Tokyo S.O.S.. Doch bleiben wir bei diesem Film. Man merkt sehr deutlich, dass man hier Mechagodzilla als Helden aufbauen will und die Menschen drumherum sollen nur helfen den Mecha zu Bauen und ihn zu steueren. Interessant ist dabei aber, wie man uns die Figuren zeigt. Akane wird als gebrochene Frau gezeigt, die beim ersten Angriff im jahr 1999 Fehler gemacht hat und somit sind wegen ihr Soldaten gestorben, obwohl diese von Godzilla getötet wurden, hier zeigt man auch gleich, dass Kaiju ist dieses Mal der Böse und nicht der Gute.

Auch Tokumitsu wird als Mensch dargestellt, den scheinbar keiner seiner Studenten zu hört, seine Erfindung ist viel interessanter. Als er das Angebot bekommt für die Regierung an Kiryu zu arbeiten ist er zwar begeistert aber er macht sich auch sorgen um seine Tochter. Diese darf aber immer wieder zu sehen wie das Projekt entsteht. Dabei versucht er auch immer wieder bei Akane zu landen oder sich mit ihr anzufrenden. Das klappt aber nicht zu richtig. Seine Tochter hofft derweil, das niemand mehr sterben muss. Warum erfahren wir später im Film. Hier versucht man den Charakteren dann auch Tiefe zu verleihen, was auch funktioniert. Denn es ist auch die Hoffnung die sie brauchen im Kampf gegen Godzilla.

Hoffnung und Freundschaft sind die Grundthemen der Handlung, dazu das verarbeiten der Vergangenheit und den Verlust vieler Menschen durch etwas was scheinbar nicht aufgehalten werden kann. Das muss Akane am Ende auch lernen, egal wie sehr sie sich anstregend, sie wird ihr Ziel wohl nie erreichen. Dabei hat sie aber Hoffnung und die gibt man auch den Menschen mit. Dennoch Endet Godzilla Against Mechagodzilla nicht mit einem typischen Happy End.

Effekte

Auch Godzilla Against Mechagodzilla  ist ein Tokusatsu Film und das sieht man ihn an. Selbst im Jahr 2002 verzichtet man soweit es geht auf CGI Effekte. Es gibt ein paar kleine Szenen wo man welche Einsetzt und auch bei den Energiestrahlen hilft man sicherlich etwas mit dem PC nach. Doch ansonsten bekommt man Menschen in GUmmianzüge die Miniaturstädte kaputt machen. Dabei hält man sich bei Godzilla Against Mechagodzilla doch etwas zurück, obwohl das Finale in die vollen geht. Man baut alles sehr auf, das Duell von Mechagodzilla gegen Godzilla steht im Vordergrund. So gibt es weniger Zerstörung, dafür aber neue Waffen und Effekte.

Kiryu hat eine Waffe, welches alles in Atome zerkleiner kann, es soll die ultimative Waffe gegen Godzilla sein. Man zeigt uns vorher schon wie sie Funktioniert und man ein Haus einfach pulverisiert. Auch mit dem Rückblick auf den Original Godzilla, hat man ein paar neue Effekte in den Ausschnitt geschmuggelt. Ansonsten fährt man im Finale dann alles auf was geht. Godzilla und Kiryu liefern sich einen Spektakukälren kampf und währenddessen muss Akane das steueren und am Ende muss sich auch noch eine kurze gefährliche Mission machen im inneren von Mechagodzilla. Das sorgt für Spannung und baut das Finale weiter aus.

Optik

Godzilla Against Mechagodzillaist im Cinemascope Format gedreht wurden und das sieht man ihn auch an. Auch wenn man diese Bildeformat nicht immer nutzt. So sieht Godzilla doch immer wieder gut aus, wenn er der Mittelpunkt des Bildes ist. Dazu zeigt man auch die Tokyo in seiner Pracht. Ansonsten wirkt der Film nicht so groß, wie er könnte. Auch wenn die Kaiju Action dann für die Größe sorgt. Denn Kiryu und Godzilla sind nunmal große Wesen. Das zeigt man auch sehr deutlich, wenn man anfängt Häuser zu zerstören. Das alles wurde gut gefilmt und man merkt, dass hier Jahrzehnte lange Erfahrung in der Produktion stecken und alle genau wissen was sie tun.

Ansonsten ist es ein Film der in einer Welt spielt, wo die Technik etwas fortgeschrittner ist, man merkt hier den leichten Hauch von SciFi, den die Godzilla Filme immer wieder haben. Dabei fällt aber auch deutlich auf, das wir oft Menschen sehen die flüchten oder auf Godzilla zeigen, etwas was sich durch die Filme zieht, wenn man genug Geld für Extras hat. Es gehört wohl zu den stereotypischen Dingen die auch bei Godzilla Against Mechagodzilla genutzt werden.

Fazit:

Godzilla Against Mechagodzilla ist ein unterhaltsamer Vertreter des Kaiju Genre. Dabei setzt man bei der Handlung den Schwerpunkt auf Freundschaft und Hoffnung. Man will den Menschen zeigen, dass das töten nicht immer der richtige Weg ist. Auch wenn man hier versucht Godzilla zu besiegen, zu zeigt sich am Ende, dass man das Böse nie aus der Welt schaffen kann.

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