Zwei Jahre sind vergangen seit Trancers 3 und bei Full Moon war man nicht untätig, denn man hat wie für viele andere Produktionen des Studios damals einen Ort in Rumänien ausgesucht, denn man dreht Kosten günstiger. Auch machte man das, was schon bei Zurück in die Zukunft 2 und 3 funktioniert hatte. Man drehte Trancers 4 und 5 zusammen. Das spart Kosten aber geht auch auf die Handlung. Denn man hat sich wieder einiges neues Einfallen lassen. Man springt hier auch auf den Trend der Vampire auf und folgt dem ungeschriebenen Gesetz der Fortsetzungen, das man irgendwann im Weltraum ist oder im Mittelalter. Vom Original Cast ist nur noch Tim Thomerson übrig, der sich auch für die beiden Teile und seine Rolle darin schämt. Ob das wirklich so schlimm wie man jetzt glauben mag, werden wir gleich herausfinden.

Die Handlung beginnt im Jahr 2247 und Jack Deth reist durch die Zeit um Probleme zu lösen. Als er von einem Auftrag zurückkommt, erfährt er das Alice und Harris nun ein paar sind. Sein neuer Partner Shark hat diese Mission auch nicht überstanden. Als Jack am Abend in einer Bar auch kein Erfolg bei einer Frau hat, will er nur noch zur nächsten Mission. Ausgestattet mit neuem Spielzeug macht er sich in der TCL Kammer auf um durch die Zeit zu reisen. Doch er wird angegriffen von einem Wesen. Als er wieder zu sich kommt, ist er in einer alternativen Welt, hier leben die Trancers schon im Mittelalter und sind eine Art Vampire. Als macht Jack Deth das was er am besten kann, er versucht die Bösen zu besiegen.

Ok, man merkt, dass die Qualität im Vergleich zu den ersten drei Teilen etwas gesunken ist. Man versucht bei Trancers 4 auch etwas neues und wirft das Konzept der Vorgänger auch komplett über Board und will etwas frischen Wind in die Reihe bringen. Das geht aber auch auf Kosten der Unterhaltung und Spannung und das bei gerade mal 74 Minuten Laufzeit.

Trancers 4: Auf ins Mittelalter

Bei einen vierten Teil muss etwas neues Her, denn auch wenn die Fans bestimmte Ding ein den Film haben wollen oder den Hauptcharakter mögen, will man hinter der Kamera immer noch kreativ sein. Das führt zu absurden Ideen, in vielen Sequels landet man im Mittelalter, Weltraum oder Wilden Westen. Man will ein neues Setting rein bringen und den Charakter eine Situation aussetzen, die er noch nicht kennt. Das versucht man auch bei Trancers 4 und man liefert gleich auch eine Begründung, mit warum das so ist. Jack Deth ist Teil einer Prophezeiung, welche das Ende der bösen Trancers bedeutet. So war seine Ankunft in dieser alternativen Welt kein Zufall oder doch?

So bekommt Jack Deth hier also einen Clan von Trancers als Böse vorgesetzt. Der Anführer ist Caliban und der will Nachfahren haben, doch sein Sohn will dies nicht, er hat darauf keine Lust und verweigert sich dem Lebensstil, klingt auch etwas nach Interview mit einem Vampir, wo auch einer der Hauptcharakter nicht mit dem Leben als Vampir zurechtkommt, wirt das dort tragisch ist es bei Trancers 4 eine kleine Sache die am Rande passiert. Denn immer wieder stolpert Jack Deth in eine Szene und haut ein paar coole Sprüche raus und rettet den Tag.

Ansonsten biet der Film nicht viel, wir lernen viele neue Charaktere kennen die versuchen die Trancers zu besiegen oder zu den Bösen gehören. Das alles wirkt aber nicht besonders spannend und als Zuschauer langweilt man sich bei dem Aufbau der Geschichte von Trancers 4 sehr schnell, das ist schade. Denn manche Ideen sind gut. Am Ende aber ist die Handlung zu hastig abgehandelt und hört in der Mitte auf, denn Jack Deth sitzt hier immer noch fest und wie er entkommen wird erfahren wir im fünften Teil.

Zeitreisen und alternative Welten

Man hat das Konzept aus dem dritten Teil übernommen und Jack Deth wirkt wie eine Art Doctor Who, der hier versucht den Menschen zu helfen, nur als eine Person, die nicht immer nett ist und gern Frauen abschleppt, halt typisch für 70er Jahre Cop Charaktere. Er hat sich aber dem System gebeugt und macht es. Doch irgendwas geht schief und schwups ist er in einer anderen Dimension. Man versucht das auch etwas zu erklären. Hier sind Trancers, die existieren und nicht erschaffen werden. Dazu gibt es Magier und geben Prophezeiungen ab, welche auch noch Stimmen. Das alles wird uns in einer sehr klischeehaften Mittelalter Umgebung präsentiert.

Viel mehr über die Welt erfahren wir nicht, man versucht es auch nicht weiter zu erklären. Auch die neuen Waffen die Jack Deth bekommen hat, werden zwar eingesetzt aber auch nicht mehr so originell wie in den Vorgängern. Man scheint schon gewusst zu haben, dass es zwei Filme werden und hat die Handlung aufgeteilt.

Optik

Die Gegend wo Trancers 4 gefilmt wurde, ist hübsch. Man kauft ihn auch ab in einer mittelalterlichen Welt zu sein, mit der Burg und dem Wald herum. Bei den Kostümen wird es schon problematischer, denn Jack Deth trägt immer noch seinen Trenchcoat und sonst wirken viele Outfits sehr merkwürdig. Die Damen sind entweder leicht bekleidet, wenn sie in den Kampf ziehen oder komplett zugeknöpft. Man wollte etwas mehr Erotik in die Reihe bringen, dass der alte Sack Jack Deth immer noch junge Frauen bekommt, die er anbaggern kann.

Willkommen in der 4:3 Welt, waren Teil eins bis drei noch einen HD Remastering unterzogen wurden, gibt es vom vierten Teil nur eine Version im alten Format. So kommt man im Genuss den Film zu sehen, wie es ihn früher auf VHS gab. Das stört weniger, zeigt hier aber auch deutlich, dass man sich kaum noch mühe bei der Kamera gegeben hat. Die Zeitlupen Szene wirkt zum Fremdschämen, weil sie nicht richtig funktioniert und was Jack Deth da auch immer macht, es sieht peinlich aus.

Fazit:

Trancers 4 ist bis jetzt der schwächste Teil der Reihe. Man versucht zwar frischen Wind in die Reihe zu bringen, aber viele Ideen funktionieren nicht und irgendwie wirkt alles so, als ob man keine Lust mehr hatte.

Trancers 4

Movie title: Trancers 4

Director(s): David Nutter

Actor(s): Tim Thomerson, Stacie Randall, Ty Miller, Teri Ivens, Mark Arnold, Clabe Hartley, Alan Oppenheimer, Lochlyn Munro, Jeff Moldovan, Stephen Macht, Ruxandra Enescu, Adrian Pintea

  • 5/10
    Handlung - 5/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 5/10
    Spannung - 5/10
  • 5/10
    Unterhaltung - 5/10
5.8/10