Japan, das Land was auch einen Filmmarkt hat, wie fast jedes Land und auch dort produziert man unabhängig von großen Studios Filme. Auch hier sind es meist Genre Produktionen, denn die Kosten weniger Geld und man findet leicht einen Markt dafür. Es gab eine Zeit da wurden diese Filme auch mehr International vermarkte. So auch im Jahr 2008, denn da entstand der Film Zombie Hunter Rika, welcher ein typischer Genre Film ist. Irgendwo zwischen Action und Horror, Man nimmt ein Thema was immer funktioniert, hier sind es die Zombies und baut typische japanische Elemente ein. So ist das Schulmädchen hier die Heldin und muss gegen Zombies kämpfen. Es gibt sogar einen Oberboss und einen sprechenden Zombie, der helfen will. Dazu macht man sich über die USA und ihre Kriegsgeilheit lustig. Wie man es auch aus anderen Vertretern dieses Genres aus Japan kennt.

Die Handlung beginnt mit Rika, die wie immer zu Spät ankommt und sich mit ihrer Freundin zu treffen, beide sind auf dem Weg zur Schule. Doch Rika hat keine Lust, denn sie hatte streit mit ihrer Familie und will keine Ärztin werden. Sie erzählt von ihrem Großvater und das er immer so weiße war und einer der besten Chirurgen die es gab. So beschließen Beide ihn zu besuchen. Doch in dem kleinen Dorf angekommen werden sie von Zombies angegriffen. Sie werden von einem fremden Mann gerettet, der auch auf dem Weg zu Rikas Großvater ist. Denn er ist der Bruder der neuen Ehefrau. Doch diese Beiden führen nichts gute im Schilde. Als bei einem Zombieangriff Rika ihren Arm verliert, scheint die Situation aussichtslos. Doch der sprechende Zombie Takashi findet einen Arm mit einem Schwert. Dieser wird kurzerhand an Rika ran genäht und so wird sie zur Hoffnung der Gruppe, sie wird zu einer Zombie Jägerin.

Als Zuschauer merkt man schnell, dass man bei Zombie Hunter Rika es mit einer kleinen Produktion zu tun hat, viele der weiblichen Darstellerinnen kommen aus dem Pinku Eiga oder JAV Bereich, die hier mal eine andere Rolle spielen dürfen. Außer die drei Maids die man kurz sieht, die vergleichen ihre Brüste und sind dann Zombies.

Zombie Hunter Rika mit typischer Genre Handlung?

Zombie Hunter Rika beginnt mit einer typischen Szene, wir sehen eine Person wie sie aufwacht und auf einen Zombie trifft. Dann sehen wir einen starken US-Soldaten der ein paar Zombies tötet aber dann gegen den Oberboss seinen Arm verliert. Hier beginnt dann die eigentliche Handlung des Films. Wir lernen Rika kennen und merken, der Film versucht es auch mit viel Humor. Man baut sogar eine kleine anspielung an den Manga Black Jack an, welcher in der westlichen Welt aber eher unbekannt ist. Rika scheint eine normale Teenagerin zu sein, mit all den normalen Problemen die es so gibt. Sie entschließt sich mit ihrer Freundin die Schule zu schwänzen und zu ihrem Großvater zu fahren. Damit geht es dann auch los, am Anfang baut man auch einige Nebenplots mit in den Film, die aber eher von dem Ablenken sollen was passieren wird.

Im Verlauf der Handlung von Zombie Hunter Rika tauchen immer mehr Figuren auf, manche davon werden wichtig für die Handlung, andere sind einfach da. Das Trio aus den Otakus, welches dort den Ort schleicht, scheint den Zweck zu haben, dass wir als Zuschauer mehr erfahren was in der Welt passiert und was es mit den Zombies auf sich hat. Auch erklärt man was der neue Arm von Rika bedeutet. Auch der sprechende Zombie ist ein wichtiger Teil der Handlung. Dafür sind Bruder und Schwester nur am Anfang wichtig. Die Maids bieten zwar einen interessanten Ansatz und hätte einen eigen Film verdient, alleine weil sie so Kawaii sind. Doch sie sind nur kurz zu sehen, damit wir als Zuschauer etwas mehr über einen Charakter erfahren und das wir dann Zombie Maids haben.

Rika alleine ist am Ende kein so interessanter Charakter wie gedacht. Sie ist die typische Heldin in diesem japanischen Genre Film. Dennoch schafft es Zombie Hunter Rika durch seine wilde Mischung den Zuschauer zu unterhalten und die Wendung die am Ende kommt, hätte man besser aufbauen können und nicht schon so zeitig angedeutet aber es macht den Charakter dennoch interessanter.

Action und Effekte

Auch wenn Zombie Hunter Rika nur eine kleine Produktion war, man gab sich sehr viel mühe bei den Effekten. So gibt es immer wieder handgemachte Effekte zu bestaunen. Das Zombie Make Up sie auch ganz gut aus. Vor allem bei Takashi gab man sich viel Mühe und auch bei dem Oberboss. Bei der restlichen Horde an Untoten musste es wohl schnell gehen. So siehen sie auch unterschiedlich aus, aber meist hat man nur das Gesicht etwas bemalt. Es gibt auch die typischen Fressszenen, hier bekommt man auch gute Effekte und das typische Blutspritzen ist auch da.

Wenn Rika los legen darf, geht es immer wieder gut ab bei Zombie Hunter Rika. Doch auch hier merkt man die Größe der Produktion sehr deutlich. Dennoch gibt man sich mühe und lässt Hauptdarstellerin Risa Kudô einige Zombies mit dem Schwert erledigen. Das sieht auch gut aus und man hat versucht das alles in längeren Szenen fest zu halten, so wirkt der erste Kampf gegen die Zombies auch etwas plump aber passt genau zu dem Charakter des Bruders, der hier versucht zu überleben und immer wieder hinfällt, nach dem er ein paar spektakuläre Moves gemacht hat.

Optik

Man sieht Zombie Hunter Rika an, dass er billige gedreht wurde. Man wird wohl auch nicht das beste Filmmaterial genutzt haben. Er hat zwar nicht den typischen digital Video Look aber dennoch merkt man schon, dass man hier keinen großen Kinofilm produzieren wollte. Die Kameraarbeit ist gut. Man benutzt auch ein paar Fahren und Schwenks und versucht verschiedene Einstellungen. Bei der Action versucht man alles zu zeigen und auch bei den Splattereffekten, zeigt man was geht und vertuscht nur das es Effekte sind.

Ansonsten bekommt man halt einen Film zu Gesicht der nun zehn Jahre alt ist und einiges hat sich geändert. Man erkennt sofort das er in Japan spielt, auch sieht man in der Wohnung deutlich, dass man den Boden abgedeckt hat, weil hier einiges an Blut spritzen wird. Dazu spielt dann auch ein Teil von Zombie Hunter Rika im Wald. Das stört aber weniger, weil man es auch in die Handlung mit einbaut.

Fazit:

Zombie Hunter Rika ist ein unterhaltsamer Zombiefilm aus Japan. Man sieht dem Streifen zwar seine kleine Produktion an aber dennoch steckt viel Herzblut in dem Projekt und man bekommt bei allem typischen Genreelementen auch einiges neues geboten. Dazu gibt es drei sexy Maids.

Zombie Hunter Rika

Movie title: Zombie Hunter Rika

Director(s): Ken'ichi Fujiwara

Actor(s): Risa Kudô, Takeshi Yamamoto, Mai Minami, Tsugumi Nagasawa, Kôtarô Kamijô, Kêsuke, Yûya Matsuura, Eiichi Kikuchi, Ryûnosuke Kawai

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 5/10
    Action - 5/10
  • 6/10
    Unterhaltung - 6/10
  • 7/10
    Effekte - 7/10
6.3/10

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