©TYPE-MOON・ufotable・FSNPC

Die Fate/Stay Visual Novels sind beliebt und brachten einige Animes hevor. Dabei geht es meist um Fate/stay Night, diese Geschichte hat aber verschiedene Handlungsabläufe. Am bekanntesten war bis jetzt die normale und die Unlimited Blade Works, welche es als Film und Serie gibt. Doch die Geschichte über dem Kampf um den heiligen Gral wird wieder erweitert in Form von drei Kinofilmen. Der erste wurde schon 2017 produziert und erscheint nun auch in Deutschland. So kommen wir auch in den Genuss von Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower. Wer also die anderen Sachen kennt, wird hier auch einiges wieder entdecken. Denn manche Sachen sind gleich. Dafür gibt es aber andere Charaktere und andere Orte, wo die Kämpfe statt finden. Dabei ist die ganze Handlung von Fate/Stay sehr Komplex und die ganzen Spin Offs und anderen Reihen dazu. Doch bleiben wir bei diesem Film.

Die Handlung dreht sich um Shirô Emiya, einen ganz normalen Teenager. Jedenfalls scheint es so. Doch vor über  anderhalb Jahren traf er auf Sakura, seit dem hilft sie ihm im Haushalt. Er lebt alleine und irgendwas hat das Mädchen. Ihr Bruder ging in den selben Klub wie Shirô. An einem ganz normalen Tag verändert sich das Leben für Shirô, er gerät in den Kampf um den heiligen Gral und aufeinmal hat er mit Saber einen Servent und muss selbst kämpfen. Doch er will nicht so recht. Hilfe bekommt er von Rin Tohsaka. Sie ist auch ein Master und geht in seine Schule. Es gibt aber noch weitere Krieger. Shirô Emiya muss sich nun auch mit einer Morderie beschäftigen, hier scheint ein Master verantwortlich zu sein. Dazu kümmert er sich um Sakura, die scheinbar von ihrem Bruder geschlagen wird. Bald schon offenbart sich ein weiterer Master und dieser führt nichts Gutes im Schilde. Immer wieder taucht auch Illyasviel von Einzbern auf.

Es ist schwer, etwas wie Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower zu beschreiben. Der Anime bietet so viel und ist dabei auf so einem hohen Niveau, das man mit wunderschönen Bildern bombardiert wird. Man merkt auch sehr deutlich, dass es der Anfang der Handlung ist und wir nur ein paar Charaktere kennenlernen. Dabei geht man so viele alternative Wege wie nur möglich.

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Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower und das andere Wege gehen

Hat man Fate/stay Night vielleicht als Manga gelesen, das Spiel gespielt oder den Anime gesehen, dann kennt man teile der Handlung doch sehr deutlich. Dasselbe gilt auch für Fate/Stay Night Unlimited Blade Works, es ist immer der selbe Ausgangspunkt. Shirô Emiya landet ausversehen im Kampf um den heiligen Gral. Er wird der Master von Saber und kämpft nun für die Gerechtigkeit. Es gibt einen unbekannten Killer der andere Menschen umbringt, damit sein Servant stärker wird. In seiner Vergangenheit gab es einen Vorfall, die ihm wohl mit allem verbindet. Immer wieder schlägt man aber andere Wege ein und das sind am Anfang noch kleine Details und dann ist man in einem anderen Kampf verwickelt.

Als Zuschauer hat man als immer das Gefühl, dass man dies schon Mal gesehen hat und dann wirkt alles doch neu. Damit spielt man bei Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower ganz bewusst. Der Vorspann der sehr Spät im Film vorkommt, zeigt uns den bekanntesten Teil der Handlung kurz zusammengefasst, denn man geht davon aus, dass wir die Zuschauer schon wissen wie Shirô in der Situation gelandet ist. Auch hier geht man denselben Weg. Doch was davor passierte und was danach kommt ist anders. Man springt dieses mal erst anderhalb Jahre zurück in die Vergangenheit. Denn Sakura wird wichtig. Shirô erzählt uns wie sie auftauchte und ihm im Haushalt half und immer wieder kam. Ihre Gründe dafür kennen wir nicht und auch am Ende des Films wissen wir wenig über sie.

Der Kampf um den heiligen Gral hat sich nicht geändert. Immer noch müssen Master und Servants auf Leben und Tod um ihn kämpfen, bis nur noch einer übrig ist und er dann sich alles wünschen kann. Doch so einfach ist das nicht, das sind Fakten die uns und den Charakteren schnell erklärt werden. Dieser Kampf rückt aber in den Hintergrund bei Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower denn es gibt ganz andere Probleme.

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Wer ist Master und wer nicht und wer ist Gut und wer ist Böse?

Die komplexität der Handlung von Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower zeigt sich schon am Anfang. Denn es tauchen Charaktere auf und die sind dann erst Mal da, wie Illyasviel von Einzbern, die scheint wichtig zu sein. Denn sie taucht auch in den Träumen von Shirô auf. Doch verschwindet dann erst Mal in den Hintergrund und weitere Figuren tauchen auf. Wir wissen nie wer Gut oder Böse ist. Dazu könnte auch jeder ein Master sein. Diese Bedrohung haben wir als Zuschauer im Hinterkopf. Shirô macht einfach ganz normal weiter. Er ignoriert auch die Warnung von Rin Tohsaka, dass sie beim nächsten aufeinander Treffen kämpfen werden. Man erwartet es sogar, hier geht der Film aber einen anderen Weg. Denn es gibt größere Probleme in dieser Route der Geschichte.

Im Verlauf des Films sehen wir dann auch wieder Servants und wissen nicht zu wem sie gehören. Das wird zwar später aufgelöst, aber vorher sehen wir wozu sie fähig sind. Man zeigt uns in aller drastigkeit, dass es kein Vergnügen ist und alles ist im Kampf um den heiligen Gral erlaubt. Die blau äugikeit von Shirô verschwindet auch langsam, er begreift was passiert. Wir als Zuschauer sehen ihn aber schon in eine richtigen gehen, die nicht gut enden wird.

Am Ende ist alles offen und man hat viele Fragen und will wissen wie es weiter geht. Denn die zwei Stunden die Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower geht sind spannend und man will als Zuschauer wissen was da noch kommt. Die neuen Wendungen und Charaktere funktionieren auch toll und es passt sich gut in die Geschichte ein. So das man zwar immer das Gefühl hat man kennt schon einiges, aber es gibt halt immer den Moment das was neues um die Ecke kommt.

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Optik

Ufotable hat bei Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower super Arbeit geleistet. Man bekommt unglaublich gute Animation geboten. Sei es bei der Action oder bei den ruhigen Animationen. Man sieht wunderschöne Bilder. Die Stadt im Schnee sieht toll aus, sogar bei Regen. Dabei ist es noch kein hyperrealismus, wie bei anderen Animes. Sondern man sieht immer noch die Animewelt, dennoch gibt es auch Momente, wo man sich fragt wie haben sie das gemacht. Vor allem beim Feuer. Auch der einsatz von CGI Animationen ist hier gut. Alleine der Kampf von Lancer gegen Assassine auf der Straße und einem fahrenden LKW, hier entfaltet sich dann die Brillanz der Reihe und warum hier gute Animationen wichtig sind.

Man achtet auf so viele kleine Details im Anime, das man seine wahre Freude dran haben wird. Es gibt sehr viel zu entdecken. Interessant ist, dass man bei einigen Szenen blutiger geworden ist. Hier achtet man dann auch auf Details und eine Figur verliert gleich mal die Därme. Dennoch artet Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower nicht aus, es zeigt viel mehr die Gewalt und Gefahr die in dieser Welt herrscht.

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Fazit:

Fate/Stay Night: Heaven’s Feel – I. Presage Flower erzählt die bekannte Handlung neu und geht andere Wege. Als Zuschauer hat man zwar das Gefühl das man einiges schon kennt, aber schnell ändert sich das. Dazu ist der Film düsterer und reiferer geworden. Die Animation ist extrem gut und man kann viele Details erkennen, alleine schon die Actionszenen sind ein wahres Fest für die Augen.

Fate/Stay Night: Heaven's Feel - I. Presage Flower

Movie title: Fate/Stay Night: Heaven's Feel - I. Presage Flower

Director(s): Tomonori Sudô

Actor(s): Noriko Shitaya, Jôji Nakata, Kana Ueda, Mai Kadowaki, Miki Itô, Noriaki Sugiyama, Yû Asakawa, Atsuko Tanaka, Ayako Kawasumi, Hiroshi Kamiya

  • 8/10
    Handlung - 8/10
  • 9/10
    Regie - 9/10
  • 9/10
    Animation - 9/10
  • 7/10
    Spannung - 7/10
8.3/10