Masculin – Feminin oder: die Kinder von Marx und Coca-Cola

Das Leben als junger Erwachsener ist schwer. Vor allem in einer Zeit in dem der Zweite Weltkrieg gerade erst vorbei war und die Welt für immer verändert hat. Die jungen Menschen wussten nicht wohin und was sollten sie mit sich Anfangen. Ein neues Lebensgefühl entstand. In Frankreich hatte das 1968 seinen Höhepunkt in den Studentenaufstände. Vorher war das Leben noch etwas anders, das zeigt Jean-Luc Godard in Masculin – Feminin oder: die Kinder von Marx und Coca-Cola.

Wir lernen Paul und Madeleine kennen. Sie treffen sich zufällig in einem Café. Sie unterhalten sich und verlieben sich. Was folgt, sind Szenen ihres Leben. Sie reden über alles, vor allem auch Sex. Das ist wichtig für sie, sie wollen ihren Körper und die Welt entdecken. Die freie Liebe schwingt in der Luft. Die Jugend redet über so was. Dabei zeigt hier Godard sogar so was wie eine Handlung. Auch wenn es bestimmte Themen gibt, die hier auch vorkommen, wie der Vietnam Krieg und die Haltung der Jugend.

Alles ist in 4:3 und Monochrom gedreht, man ging dafür nach Schweden und dreht fast ohne Crew und bei natürlichem Licht. So gibt es viele lange Einstellungen. Wir sind nah an den Figuren dran und ihren Dialogen.

Fazit:

Masculin – Feminin oder: die Kinder von Marx und Coca-Cola ist ein sehr intimer Film, dessen Handlung immer noch funktioniert und den Zeitgeist trifft.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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