Mad Foxes – Feuer auf Räder (Stingray 2)

Der Exploitationsfilm ist ein kleiner Kosmos wo alles möglich ist. Man nahm etwas was Erfolgreich war im Kino und hat es ausgebeutet bis es so ausgelutscht war. Dabei entstanden viele gute Filme, viele Unterhaltsame Film, aber auch sehr viel Bodensatz. Dann gibt es noch die Filme, die man gesehen haben muss, damit man glaubt sie existieren. Mad Foxes – Feuer auf Räder (Stingray 2) ist einer dieser Filme. Denn was man hier abliefert muss man erlebt haben. Produziert wurde der Film von Erwin C. Dietrich. Dabei befinden wir uns in Spanien und nicht in Deutschland. Regisseur Paul Grau drehte für Dietrich noch zwei andere Filme. Hier bringen sie alles zusammen, was damals IN war. Wir haben Rape and Revenge, Biker, Nazis und viel nackte Haut. Alles wird in einen Mixer gepackt und am Ende entstand dieser Film.

Schon die Handlung von Mad Foxes – Feuer auf Räder (Stingray 2) zeigt, dass man hier fest entschlossen war, alles zu mischen was nur geht. Man stellt uns die Hauptfigur vor und die ist ein Arschloch. In seinem sehr auffälligen Auto fährt er mit seiner Freundin, die gerade 18 geworden ist zu einem Abendessen. Auf dem Rückweg werden sie von Nazi Bikern überfallen und die Freundin vergewaltigt. Hal ist sauer und will Rache, er ruft einen Freund an und bitte um Hilfe. Dieser freut sich, so können die Schüler seiner Martial Arts Schule gleich mal üben. Man überfällt die Biker und es gibt verluste. Doch die Rache der Biker folgt prompt. So geht das hin und her im Film. Es scheint so als ob die Rache nie enden würde.

Im Verlauf von Mad Foxes – Feuer auf Räder (Stingray 2) hat man das Gefühl, dass dem Drehbuchautor die Ideen ausgehen müssen wie sich jemand rächt. Doch dann kommt die nächste Racheaktion um die Ecke und es geht weiter. Man treibt es hier wirklich auf die Spitze.

Der Wahnsinn von Mad Foxes – Feuer auf Räder (Stingray 2)

Ein Film wie Mad Foxes – Feuer auf Räder (Stingray 2) in Wort zufassen könnte sehr lange dauern. Denn es passiert so viel und manches davon ist einfach nur pures Exploitationskino. Man ziegt hier dinge, nur damit man sie zeigen kann und das Publikum zu schockieren. Das wird auf 80 Minuten ausgedehnt. Man versucht nicht mal Spannung aufzubauen oder gar die Figuren zu entwickeln. Man lässt es einfach und fährt mit allem fort. Hal findet immer wieder neue Frauen. Am Ende nimmt er eine Frau von der Straße mit, was seine große Liebe zu sein scheint. Er stellt sie seinen Eltern vor. Die Nazi Biker sind aber immer irgendwie in der Nähe. Was an dem auffälligen Auto liegen könnte.

Die Racheaktionen werden immer Absurder und enden in einem “Was zur Hölle?” Finale. Man hat das Gefühl das man versucht sich zu übertrumpfen, es wirkt wie ein Wettbewerb mit sich selber. Denn Mad Foxes – Feuer auf Räder (Stingray 2) kämpft mit sich selber. Denn neben all den Racheszenen gibt es auch viel Langeweile im Film, die hält zwar nie lange an, aber hier merk man dann, dass nicht viel dahinter steckt und wie schon erwähnt, Hal ist keine sympathische Figur.

Fazit:

Mad Foxes – Feuer auf Räder (Stingray 2) ist ein Film den man erlebt haben muss. Ein purer Exploitationsfilm, der verschiedene Subgenre mischt und am Ende immer versucht einen oben drau zu setzen. Das gelingt nicht immer, man hat aber dennoch seinen Spaß mit dem Streifen.

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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