Nightmare Sisters

In den 80ern war einiges möglich. Der Do It Yourself Film entstand. Es war möglich geworden schnell und einfach einen Film zu drehen. Der Heimkinomarkt schrie immer wieder nach neuen Filmen und so konnte man für wenig Geld und in kurzer Zeit einen Film drehen. Verkauft wurde er durch das Cover und den Klappentext. Was man am Ende sah, war meist etwas anderes. Dabei sind viele Perlen entstanden, die einen immer noch unterhalten können. Einer dieser Film ist Nightmare Sisters von David DeCoteau. Dieser Film wurde auf 35mm gedrehte und das auch nur auf Resten die übrig waren von anderen Filmen. Man benötigte auch nur vier Tage und dann war alles abgedreht. Man sieht also, wie einfach es ist einen Film schnell und günstig zu produzieren. Doch welche Qualität bietet so ein Streifen?

Die Handlung wird sehr gestreckt erzählt. Da man alles in nur vier Tagen abdrehte, muss halt alles so gut wie möglich genutzt werden. Schon die Introszene zeigt uns etwas was später nur am Rande wichtig wird. Doch so kann man den Film füllen und kommt auf eine Laufzeit von 80 Minuten. Dann geht es auch los und wir lernen die weiblichen Hauptfiguren kennen, alle sind Nerds und unscheinbar. Die männlichen Figuren sind ähnlich, haben aber probleme mit ihren Verbindungsbrüder. Diese sind typische 80er Jahre Arschlöcher und sehen dem entsprechend auch aus. Die Jungs und Mädels treffen sich dann in dem Haus der Frauen und halten eine Seance ab und dann geht es los. Aus den drei Mädels werden sexy Frauen die eine unstillbare Lust auf die Jungs haben. Die sind aber anständig und merken das etwas nicht stimmt.

Was aber nun nach schnell erzählter Handlung klingt, braucht gut 45 Minuten bis es los geht. Hier merkt man sehr deutlich, wie sehr Nightmare Sisters gestreckt wird an der Handlung. Das man sich reichlich Zeit lässt, ist nicht unbedingt etwas schlimmes. Es ist halt nur sehr auffällig und wenn man irgendwie Gewalt und Blut erwartet ist man hier falsch. Es ist eine Horrorkomödie.

Nightmare Sisters mit Humor und Nacktheit

Nightmare Sisters ist eine Horrorkomödie und man bringt erstaunlich viel Humor mit. Man wird wirklich gut unterhalten wenn man sich auf den Film einlässt. Denn es ist halt ein typischer David DeCoteau Film, der mit einfachen Mitteln und wenig Geld einen Film macht. Sollte man keinen Film von ihn kennen, so ist dieser hier ein guter Einstieg. Denn er zeigt was ihn ausmacht sehr gut. Dabei hat er aber auch Hilfe von drei der bekanntesten Scream Queens der 80er Jahre. Denn Linnea Quigley ist seit Return of the living Dead sehr bekannt, doch auch Brinke Stevens und Michelle Bauer kennt man aus den ein oder anderen Film der 80er. Die drei machen ihre Sache in Nightmare Sisters wirklich gut. Hier merkt man auch immer wieder, dass man sich nicht so ernst nimmt. Alleine die Szene mit dem Exorzisten und wie er sich vorstellt, ist schon sehr Meta und voller Anspielungen.

Wie schon erwähnt, Linnea Quigley wurde durch ihre Rolle in Return of the Living Dead berühmt und das nicht etwa, weil sie unglaublich gut einen Zombie spielen konnte oder die Jungfrau in Nöten. Nein sie zeigte sich Nackt und das Minuten lang. Auch Michelle Bauer und Brinke Stevens zeigten sich in ihren Filmen immer wieder sehr freizügig. Das sieht man auch bei Nightmare Sisters, alleine die Szene im Bad, welche lang dauert. Da aber Michelle Bauer keine Full Front Nudity machen wollte, tragen die Damen in einer Szene dann doch Slips. Dennoch ist es eins der Verkaufsargumente des Films. Man bekommt sehr viel Nacktheit geboten.

Fazit:

Nightmare Sisters hat seinen Charm und kann sehr gut unterhalten. Man sollte halt nur keinen blutigen Film erwarten. Es ist eine unterhaltsame Horrorkomödie mit sehr viel Nacktheit.

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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