The Great Battle

Südkorea entwickelt sich immer mehr zu einem Land was den Mainstream erobert. Die Musik ist schon sehr beliebt und auch die Filme sind längst keine Geheimtipps mehr. Das alles hat sich in den vergangenen Jahren entwickelt. Die Menschen erkannten die Qualität der Film und das die Unterkühltheit vieler Film eine andere Atmosphäre erzeugt. Dazu gibt es immer wieder Streifen, welche die Vergangenheit von Südkorea aufarbeitet. Dabei dreht man viele Schlachtenfilme. Einer der neusten ist The Great Battle, dort geht es um die Ansi Festung und dem Anführer Yang Man-chu. Dabei gilt immer, so genau akkurat wird die Geschichte nicht erzählt, da man sich nicht sicher ist, ob Yang wirklich existiert hat und die Ansi Festung wirklich verteidigt hat. Es gibt dennoch Stoff für einen Spielfilm ab.

Wie schon erwähnt geht es um Yang Man-chu dem Herrscher der Ansi Festung und wie er versucht sie gegen eine viel größere Armee der Tang Dynastie zu verteidigen. Dabei erwähnt man nicht unbedingt wie viele es sind, jedenfalls sind Yangs Männer in der Unterzahl und auch der Spion wird schnell entdeckt und dieser darf an der Seite von Yang Man-chu sich alles anschauen. Dabei zeigt uns die Handlung alle wichtigen Figuren von The Great Battle und legt dann mit der Schlacht los, es geht schließlich um einen langen Kampf.

Schnörkellos könnte man The Great Battle beschreiben. Fast schon anbiedernd an sein Publikum. Es gibt keine Ecken und Kanten und das ist auch das größte Problem des Films. Es ist eine Heldengeschichte und auch wenn man hier weniger Pathos bekommt, so ist der Patriotismus dennoch vorhanden und das spürt man vor allem wenn ein guter stirbt. Hier darf der Heldentod gestorben werden und als Zuschauer soll man mitfühlen. Dazu hat man aber kaum eine Bindung zu der Figur. Denn alles wirkt sehr oberflächlich.

The Great Battle: Große Schlachten vs. flache Figuren

Bei der Laufzeit des Spielfilms könnte man mehr erwarten. Denn man reißt die Figuren und ihr Leben nur an. In kurzen Moment sollen wir mehr über sie erfahren. Doch alles bleibt so flach, dass man am Ende keine Ahnung hat, wer hier nun gestroben ist oder wer heldenhaft gesiegt hat. Als Zuschauer sind einem die Figuren in The Great Battle egal. Selbst Yang. Dieser ist als Anführer zwar immer präsent, aber man nutzt ihn zu schlecht. Es fehlt einfach etwas. Das zerstört die Spannung immer wieder. Denn es wär interessant gewesen, wie man eine Schlacht plant und warum und welcher Moment so wichtig sind. Hier sind sie dann einfach da und sollen jubeln hervor rufen.

Die Action im Film funktioniert gut. Die langen Sequenzen der Kämpfe, auch wenn man es etwas übertreibt mit dem verlangsamen des Bildes und dann wieder beschleunigen beim Kampf. Man merkt hier dann deutlich, warum die PR-Firma hier ein Vergleich mit 300 zieht, aber es wirkt unpassend. Denn The Great Battle ist nicht so schlimm, es passt hier auch ab und an. Auch die Szenen wenn die große Armee der Tang Dynastie zu sehen ist und man versucht diese zu Schlagen. Alles steigert sich bis hin zum Finale. Hier zeigt man dann eine Tage andauernde Schlacht, das wird durch Tag und Nacht Wechsel verdeutlicht und wie sehr angeschlagen die Menschen sind.

Fazit:

The Great Battle bietet gute Actionszenen, welche auch Spannend sind. Alles drumherum funktioniert nur selten und fehlt etwas die Spannung. Heldenhafte tote funktionieren nicht, da wir die Figuren nicht kennen und am Ende sind sie einem Egal und alles dient eh nur dem Patriotismus.

 

 

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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