Tai-Chi

Der Hongkong Actionfilm, eine Ära von so vielen Filmen, dass man nie genug davon haben kann. Die Filme haben eine Generation geprägt, von Schauspielern*innen bis hin zu den Regisseuren*innen. Dabei gibt es Namen die sind bekannter als andere. Jet Li dreht zwar Heut zu tage kaum noch Filme, war aber in den 90ern und auch noch den 00ern ein Superstar, der es neben Jackie Chan nach Hollywood schaffte. Auch Regisseur Yuen Woo-Ping schaffte dies und war für die Choreografie einer Hollywood Actionfilme zuständig. Auch Michelle Yeoh ist die bekannteste Schauspielerin des Hongkong Actionfilms. Sie wurde von Jackie Chan und Sammo Hung trainiert.  Was haben Li, Yeoh und Yuen gemeinsam? Sie alle haben etwas mit dem Film Tai-Chi zu tun. Michelle Yeoh kam damals aus ihrem Ruhestand zurück und drehte Police Story 3 und war wieder da, dann folgten viele Spielfilme, wie dieser. Im Vorspann heißt sie noch Michelle Khan. Yeoh spielt die weibliche Hauptrolle und Jet Li die männliche und Yuen Woo-Ping übernahm die Regie.

Wir befinden uns bei der Handlung von Tai-Chi irgendwo in der Zeit wo Shaolin trainiert wurden und man noch gegen die Regierung rebellierte. Hier trainieren Junbao und Chin Bo seit Kindheitstagen in einem Shaolinkloster. Doch sie werden raus geschmissen. In der Stadt lernen sie Miss Li und Siu Lin kennen, beide gehören zu einer Rebellentruppe. Chin Bo entschließt sich aber in die Armee des Royal Eunuch zu gehen und dort seine Künste zur schau zu stellen. Nun stehen die Freunde auf unterschiedlichen Seiten. Das ist nicht nur eine harte Probe für die Freundschaft, sondern auch für alle anderen. Denn scheinbar haben die Rebellen recht.

Man merkt Tai-Chi deutlich an, dass man hier eine Genre typische Handlung erzählt. Es ist nichts neues, aber wie man es verpackt macht den Film schon etwas anders. Hier und da ist die Handlung auch nur da, um eine Martial Arts Szene zu zeigen. Doch im Kern erzählt man hier die Geschichte von Freundschaft und Verrat. Was das neue Hongkong Actionkino ausmacht.

Tai-Chi und das neue Hongkong Actionkino

Man sieht Tai-Chi sehr deutlich an, dass man hier versucht genau den Nerv des Publikums zu treffen. Was mit den beiden Hauptdarstellern auch nicht schief gehen kann. Dazu Yuen Woo-Ping hinter der Kamera, welcher auch die Martial Arts Szenen choreografiert hat. Man versucht nach knapp einer Stunde auch noch mal eine Wendung in die Handlung zu bringen und Junbao lernt hier dann auch Tai Chi und dessen bedeutung. Davor gibt es einen etwas anderen Kampfstil zu bewundern. Die Handlung ist wie schon erwähnt, sehr typisch für das Genre und man kennt den Verlauf und wohin das alles führen wird. Das stört aber nicht besonders, denn es passt einfach Perfekt.

Die Actionszenen sind das Highlight des Films und man steigert sich immer mehr. Alleine das erste Aufeinandertreffen von Junbao und Chin Bo als Feinde ist ein Highlight des Genre. Der Kampf an einem Turm aus Holz, damit man Siu Lin retten kann. Es ist auch der Wendepunkt der Geschichte. Davor und auch danach gibt es sehr viele gute Kämpfe. Man nutzt hier das WireFu und es funktioniert. Das Finale und der Kampf auf dem Netz ist auch besonders.

Fazit:

Tai-Chi ist ein Highlight des Genres. Jet Li und Michelle Yeoh glänzen hier und zeigen ihr können. Yuen Woo-Ping zeigt seine Regiekünste und warum seine Choreografien so beliebt und besonders sind. Der Einsatz vom WireFu passt perfekt in die Geschichte des Films.

Bestellen bei Amazon.de:

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.