Die Bruce Lee Story

Der Tod von Bruce Lee lies die Hongkong Filmwelt verzweifeln, weil er ein Erbe hinterlassen hatte was man nicht füllen konnte. Es gab eine kurze Zeit da war der Martial Arts Film am Boden. Doch nicht lange. Schnell kam man auf die Idee, den Tod von Lee zu nutzen und der Bruceploitationsfilm war geboren. Mit Darstellern die man so ähnlich nannte und die auch etwas wie Bruce Lee aussahen. Man drehte entweder einfach einen Martial Arts Film und hatte irgendeinen Bezug zu Lee oder nahm sogar Material aus seinen Filmen. Man erzählte aber seine Lebensgeschichte nach. Das tat man auch im folgenden Film. Die Bruce Lee Story zählt zu den ersten Spielfilmen die dies taten. Dabei merkt man ihm aber an, dass es eine schnelle Produktion war. Erschien kaum ein Jahr nach dem Tod von Bruce Lee in die Kinos in Hongkong. Dabei ist Bruce Li, der wohl bekannteste Klon und Bruceploitationsheld.

Man erzählt uns die Geschichte von Bruce Lee und dass zwar sehr Episodenhaft. So geht es los als junger Mann in den USA, wo er anfängt eine Kampfschule zu Gründen und wird dann bei einem Turnier fürs TV entdeckt, dort übernimmt er die Rolle des Kato in The Green Hornet. Doch die USA nerven ihn und er geht zurück nach Hongkong, hier will er als Schauspieler groß raus kommen und er ist auch beliebt. Die Studios wollen ihn, doch es geht immer ums Geld. Schnell geht es mit den Problemen los und er dreht seinen ersten Film und hat Erfolg. Doch weitere Hürden kommen auf ihm zu. Vor allem die Kopfschmerzen.

Man merkt dem Film an, dass es ein schneller Versuch war mit dem Tod von Bruce Lee Geld zu machen. Dabei handelt man wichtige Punkte aus dem Leben ab und erfindet auch einiges dazu. Was aber bei einem Biopic normal ist. Man muss Spannung erzeugen.

Die Bruce Lee Story als Biopic

Das Leben von Bruce Lee ist heute bekannt und auch wie er wohl gestorben ist. Man geht wohl von einer Medikamentenunverträglichkeit aus, denn er nahm ein Schmerzmittel wo er allergisch gegen war. Aber auch das Hirnanorisma war echt, dazu hatte Lee auch Epilepsie. So verstarb er mit 32 Jahren. Davor hatte er vier ein halb Filme gedreht und wurde durch eine TV-Serie berühmt. Das sind Momente die bekannt waren und genau die nimmt man auch bei Die Bruce Lee Story. Es geht los mit seiner arbeit bei The Green Hornet. Alles wird schnell abgearbeitet und man bringt ihn nach Hongkong. Man sieht hier schon, dass der Film in den 70ern gedreht wurde und keiner hat daran gedacht, das Lee ende der 60er los legte.

Neben diesen offensichtlichen Fehlern, dichtet man auch viel hin zu. Man wollte wohl für kontroversen Sorgen und baut eine Affäre mit einer Schauspielerin ein, welche das tun sollte, damit Bruce Lee bei dem Filmstudio bleibt. Man merkt hier schon den Fokus von Die Bruce Lee Story. Auf der einen Seite will man mit dem Namen Geld machen und seine Geschichte erzählen, auf der anderen braucht dazu etwas. So wirken diese Momente im Film wie eine klatsch Geschichte. Dazu kommen aber auch interessante Punkte, wie die Produzenten, die rum sitzen und um Lee kämpfen. Darüber reden das er Erfolg hat und bei welchem Studio er nun unterschreibt. Auch die Probleme mit Lo Wei werden angedeutet und das Lee selbst Regie führen will.

Man sollte bei Die Burce Lee Story keinen Martial Arts Film erwarten. Bruce Li, der wohl bekannteste Lee Klon, darf in paar Szenen zwar sein können zeigen, das ist aber eher am Rande und wohl auch nur im Film, damit sein Zielpublikum nicht ganz verliert. So konzentriert man sich mehr auf die Geschichte als auf die Action.

Fazit:

Die Bruce Lee Story ist ein typisches Biopic, was versucht durch den Tod von Bruce Lee Erfolg zu haben. Man merkt dies auch immer wieder deutlich. Dennoch wird man unterhalten und es wirkt glaubhaft was man sieht.

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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