Das Spiel des Todes

Bruceploitation gibt es in allen Formen und Farben. In einem kurzem Zeitraum entstanden über 100 Filme, die versuchten nach dem Tod von Bruce Lee ein Stück vom Kuchen zu bekommen. Manchmal erfand man einfach eine neue Geschichte und schickte einen Klon los und lies Leute verprügeln. Es gibt aber auch die Sequels. Wie Meister aller Klassen 3 mit Jackie Chan, welches eine Fortsetzung zu Fist of Fury ist. Der letzte Film von Lee war Game of Death, also der halbe der vier ein halb Filme die Bruce Lee drehte. Dieser bekam mit Das Spiel des Todes oder auch als Enter the Game of Death bekannt eine Fortsetzung. Hier schickt man Bruce Le los. Dazu auch einen der coolsten Typen des Martial Arts Bolo Yeung, der auch schon gegen den echte Bruce Lee antrat in Der Mann mit der Todeskralle. Die Geschichte von Yeung ist einfach Legendär, denn er schwamm von China nach Hongkong um den Kommunismus zu entkommen.

Die Handlung führt uns nach China kurz vor dem 2. Weltkrieg. Verschiedene Partein wollen ein geheim Dokument, doch das ist gut bewacht in einem Turm. Währenddessen ist der junge Chang unterwegs und wird immer wieder angegriffen. Er ist aber ein ausgezeichneter Kämpfer. Das merken auch die Parteien und wollen ihn haben. Als ein paar Geheimagent aus China es schaffen ihn abzuwerben, da die bösen Japaner seine Cousine getötet hatten, macht er sich auf das Dokument zu finden.

Die Handlung ist stark an der Vorlage angelehnt und der Fokus liegt dann auch auf die verschiedenen Eben des Turms, hier muss sich Bruce Le durchprügeln. Wobei man Das Spiel des Todes auch stark anmerkt, dass er in den 70er Jahren gedreht wurde und niemand wirklich versuchte eine andere Zeit zu zeigen. Dafür gibt es aber so viel auf die Fresse, das man prächtig unterhalten wird.

Das Spiel des Todes ein waschechter Bruceploitationer

Bruce Le ist in Das Spiel des Todes fast die ganze Zeit in dem legendären gelben Jogginanzug gekleidet, welcher Bruce Lee auch in Game of Death trug. Man merkt hier also schon sehr deutlich, dass man versucht dem Zuschauer vorzugaukeln, dass es ein echter Bruce Lee Film ist. So imitiert auch Bruce Le die Bewegungen von Lee nach, doch dies meist nicht so gut wie sein Vorbild. Dennoch zeigt er sein können in den vielen Martial Arts Szenen. Denn wenn Das Spiel des Todes ein zu bieten hat, dann ist es Action. Hier gibt es fast ununterbrochen etwas auf die Fresse. Die Handlung wird so kurz gehalten wie es geht. Man versucht auch irgendwann es gar nicht mehr.

So ist die Suche nach dem Dokument nur für den zweiten Akt wichtig, danach ist das auch schon egal und es geht wieder um die verschiedenen Parteien. Auch dies ist aber nur Mittel zum Zweck. Man sucht nur einen Grund um Bruce Le seine Gegner verprügeln zu lassen. Dazu taucht dann auch Bolo Yeung wieder auf. Der am Anfang bei einem Turnier ein paar Typen verhauen darf, bevor Bruce Le auftaucht. Die Gegner im Film werden imm mehr und schwerer, so wie man es auch echten Bruce Lee Filmen kennt. Dazu kommen sie aus allen Ländern, außer aus Japan. Die sind hier die Bösen, obwohl auch die USA böse ist und England auch. Man will hier China schützen. Eine Portion Patriotismus darf nicht fehlen.

Fazit:

Das Spiel des Todes ist ein sehr unterhaltsamer Bruceplotationsfilm, der fast ununterbrochen Martial Arts Action bietet. Hier bringt man auch viel Abwechslung rein und kopert seine Vorlage gut. Bruce Le schlägt sich wacker, aber Bolo Yeung stiehlt ihm immer wieder die Show.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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