Bruce Lei – König der Todeskralle

Das Bruceploitation Genre ist eins, welches wohl dem Zuschauer immer wieder etwas bietet, wo man sich fragt: Was hat die damals blos geritten? Es zeigt aber auch sehr deutlich, wie Exploitation im Film funktioniert. Man beutet hier ein Thema aus bis es nicht mehr geht. Jeder wollte ein Stück vom Kuchen haben und da Bruce Lee tot war und die Menschen dennoch solche Filme wollten, war man in Asien bemüht so schnell wie möglich mehr zu liefern. Meist kamen die Filme aus Hongkong. Doch auch in Südkorea drehte man ein paar. So auch Bruce Lei – König der Todeskralle. Der deutsche Titel sagt schon alles, man baut einen Charakter ein der so ähnlich klingt und auch das Wort Todeskralle, was man bei uns mit Bruce Lee in Verbindung bringen kann. In der Hauptrolle ist Dragon Lee zu sehen, den man auch aus Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache kennt.

China wird von Japan besetzt und die Japaner wollen alle Kampfschulen vernichten, denn Kung Fu ist nicht ehrenwert, denn es geht nichts über den Weg der Samurai und Karate. Doch eine Kampfschule leistet Widerstand. Der Meister schickt seinen Schüler in die Stadt um gegen die bösen Japaner anzutreten und die Schule wieder auf zu machen. Bruce Lei nimmt dankend an, denn er hat noch ein Hühnchen zu rupfen und will Rache für einen Freund nehmen.

Die Bruce Lee Klone waren wieder am Werk. Bruce Lei – König der Todeskralle ist aber noch etwas anders. Denn die deutsche Version macht den Bruceploitationsfilm noch mehr zu einem als er schon ist. Man gab Dragon Lee in der deutschen Synchronisation den Namen Bruce Lei. Dazu kopiert man dreist die Handlung von Todesgrüße aus Shanghai (Fist of Fury), darum passt der englische Titel The Last Fist of Fury gut zu dem Spielfilm.

Bruce Lei – König der Todeskralle und das Bruceploitation Genre

Auch wenn Bruce Lei – König der Todeskralle eine Geschichte zu erzählen, so ist diese doch sehr dreist geklaut. Nicht dass es im Martial Arts Film Genre bestimmte Muster gab, welche immer wieder genommen wurden. Vor allem die der Rache oder ein Schüler will seinen Meister übertreffen. In den 80ern kam dank Jackie Chan mehr abwechslung in das Genre. Doch bei diesem Film hier hat man einfach die Geschichte von Todesgrüße aus Shanghai genommen und etwas abgewandelt. Man erkennt aber schnell die Vorlage. Dazu setzt man Dragon Lee ein und schon hat man ein Bruceploitationsfilm. Da die Handlung ähnlich wie ein echter Lee Film klingt, konnte man die auch gut verkaufen.

Bei der Action setzt man dann auch sehr deutlich auf den Bruce Lee Stil. Dragon Lee darf hier immer wieder ran und zeigen das er allen überlegen ist. Man holt sogar den besten Karate Kämpfer Europas nach China. Hier ist wieder einer dieser Momente, wo man genau das kopiert was auch Lee tat. Man setzte auf internationale Kampfsportler. Doch bei Bruce Lei – König der Todeskralle reichte dafür sicher das Geld nicht. Man muss auch bedenken, der Film kommt aus Südkorea und sieht aber so aus wie eine typische Hongkong Produktion.

Fazit:

Bruce Lei – König der Todeskralle ist unterhaltsam. Man sieht ihm deutlich an, dass er ein Bruceploitations Film ist und wie schamlos er bei Todesgrüße aus Shanghai kopiert.

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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