Kendo – Der tödliche Hammer

In den 70er Jahren war die Welle an Martial Arts Filmen groß, jeder wollte ein Stück vom Kuchen haben. Auch wenn Bruce Lee diese Welle los getreten hat und seine Klone in vielen Filmen vertreten waren, so hat man in Hongkong auch ohne hilfe des Namen Lees Filme gedreht die so ähnlich waren. Man hörte auf die Handlung in der Vergangenheit spielen zu lassen, was aber auch schwer ist, denn es gab Schußwaffen. So wirken manche Filme doch etwas merkwürdig. Wenn die Bösen auf Prügel aus sind und nicht auf Waffengewalt setzen. Dazu betrieb man immer noch dreisten Soundtrack Klau und fertig war ein billiger Martial Arts Film. Zu diesen gehört auch Kendo – Der tödliche Hammer. Interessant ist, dass die deutsche DVD/VoD die längste Version ist aber auch ein starkes Flickwerk ist. Immer weider kommen Szenen aus anderen Quellen, da wechselt die Qualität stark.

Die Handlung dreht sich um Chen Li, welcher illegal nach Hongkong gekommen ist um dort zu arbeiten. Das ist schwerer als er sich das vorgestellt hat. Als er auf ein Park sich ausruht, bekommt er mit wie jemand verprügelt wird. Er schreitet ein und verprügelt die Bösen. Hier bekommt er ein Angebot in einer Bar zu arbeiten, was er auch nimmt. Die Bösen wollen Rache, denn scheinbar ist Geld von einem Bankraub verschwunden und sie glauben nicht, dass es auf der FLucht weg geschmissen wurde. Chen Li beschützt aber immer wieder seinen neuen Freund. Doch die Gangster wollen ihn los werden und greifen zu allen möglichen mitteln.

Nicht jeder Martial Arts Film kann überzeugen, dass merkt man auch bei Kendo – Der tödliche Hammer. Denn der Spielfilm hat so einige Probleme. Vor allem die Handlung, welche man ignorieren könnte. Doch hier nutzt man sie immer wieder und irgendwie hat man immer das Gefühl, dass man alles schon mal besser gesehen hat.

Kendo – Der tödliche Hammer nicht so überzeugender Martial Arts Film

Kommen wir gleich zu dem warum man sich Kendo – Der tödliche Hammer anschaut, der Action. Ja es wird viel geprügelt in dem Film. Dabei ist das alles auch hart, aber alles wirkt sehr langweilig in Szene gesetzt. Raymund Lui als Regisseur und Hauptdarsteller versucht zwar sein bestes. Doch viele Bewegungen wiederholen sich und irgendwann ist man gelangweilt. Denn manche Kämpfe ziehen sich in die Länge. Was gut sein könnte, doch bei den begrenzten Bewegungen die wie hier sehen, ist das alles zu wenig. Dabei fühlen sich viele Matial Arts Szenen auch zu gewollt an und es fehlt ab und an der rote Faden und man prügelt nur noch, weil man es zeigen will.

Bei der Handlung baut man dann Figuren ein, die zwar immer wieder auftauchen, aber auch total unwichtig sind. Da man sie dann für eine Szene braucht und man kann schon erahnen was mit ihnen passiert. Vor allem der kleine Junge, der einfach irgendwann da ist und dann immer wieder aus dem Nichts auftaucht und wieder verschwindet. Auch die Love Intrest für Chen Li sind zwar da, aber man baut das alles nicht aus. Man reist es an und lässt es schnell wieder fallen. Auch die Pläne der Bösen, diese werden angeschnitten und ausgeführt, aber irgendwie geht das alles immer wieder schief und die Hauptfigur entkommt wie durch eine Wunder immer wieder.

Fazit:

Kendo – Der tödliche Hammer ist mässig unterhaltsam. Hat zwar viele Martial Arts Szenen, diese sind aber nicht überzeugend oder gut gemacht.

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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