Tammy and the T-Rex

In den 90ern gab es einige Blockbuster und ein paar davon zogen viele Kopien mit sich. Sei es Pulp Fiction der eine Welle von „coolen“ Gangsterfilmen hervor brachte oder Independence Day, der eine neue Welle an Alien Invasions Filme hervor holte. Doch ein Meilenstein der Filmgeschichte belebt ein Subgerne wieder. Die Rede ist von Jurrasic Park. Die Dinos waren wieder IN und jeder wollte ein Stück vom Kuchen abhaben. So wohl auch Regisseur Stewart Raffill und seine Produzenten, die eine tolle Idee hatten. Eine Horror SciFi Komödie über einen T-Rex mit menschlichen Gehirn. Am Ende war es dann Tammy and the T-Rex. Die junge und damals noch unbekannte Denise Richards war in der Hauptrolle, bevor sie viele männliche Herzen brach und die Hose feucht machte mit Wild Things oder als toughte Pilotin in Starship Troopers. Dazu der auch damals unbekannte Paul Walker (R.I.P.).

Die Handlung dreht sich um die Highschool Schülerin Tammy. Ihr leben könnt so toll sein. Hat sie mit Michael einen neuen Freund gefunden. Doch ihr Ex-Freund lässt einfach nicht locker und bedroht beide immer wieder. Als eines Abends Michael sich in das Zimmer von Tammy schleicht, bekommt das auch der Ex-Freund mit und entführt Michael einfach. Er lässt ihn aber in einem Zoo frei, wo er von einem Löwen angefallen wird. Der nun im Koma liegende Michael wird Ziel des verrückten Professors Dr. Wachenstein. Dieser will das Gehirn haben, um es in einem T-Rex Roboter zu pflanzen. So wird Michael für tot erklärt und das Gehirn transplantiert. Als Michael zu sich kommt ist er ein T-Rex der nur noch zwei Dinge will: Rache und Tammy.

Die Handlung klingt auf dem Papier spannend und extrem unterhaltsam. Doch hier ist das Problem von Tammy and the T-Rex. Der Spielfilm weiß einfach nicht wohin er gehen will. Immer wieder schwingt auch die Stimmung um und man wechsel fröhlich das Genre. Auch gab es in Deutschland und Italien die R-Rated Version mit Splattereinlagen.

Tammy and the T-Rex ist einfach UFF

Stewart Raffill wird nie einer der großen Regisseur sein. Auch wenn er ein paar beliebte Genrefilm Beiträge gedreht hat. Wie Das Philadelphia Exeriment, Der Krieg der Eispiraten oder Mannequin 2. Zwar ist Tammy and the T-Rex nicht der Sargnargel für eine Karriere. Dennoch ist ein Film den man lieber begraben würde. Würde Denise Richards und Paul Walker nicht mitspielen, wär der Film noch Unbekannter als er es jetzt ist. Dabei gibt es einige Momente die sogar gelungen sind. Dennoch sitzt man als Zuschauer nach dem Film nur noch da und ist erstaunt, dass sowas produziert wurde. Das geht bei dem T-Rex los, es ist ein Roboter. Dennoch sieht man immer wieder seine Arme und dass dies einfach ein Crew Mitglied ist. Beste Beispiel und Highlight des Films, wenn er telefoniert. Das muss man gesehen haben um es zu glauben.

Dazu schwingt bei Tammy and the T-Rex auch immer wieder das Gefühl mit, dass man auch ein Teeniekomödie drehen wollte. Denn immer wieder schwingt der Humor herein und man bekommt paar Witze präsentiert, die nie wirklich zünden. Auch schien man sich der Ausstrahlung von Denise Richards bewusst und baut ein paar leichte erotische Szenen mit ihr ein. Das geht los, als sie Michael anruft und mit dem Holzhammer deutlich macht, dass sie Sex mit ihm will. Dann auch die letzte Szene, hier ist sie in erotischer Kleidung zu sehen. Dazu diese merkwürdige Beziehung zu dem T-Rex.

Fazit:

Tammy and the T-Rex ist nicht schlimm wie man erwartet. Dennoch ist es keine unbekannte Perle die man findet. Es ist einfach ein Film seiner Zeit und das sieht man ihm auch immer wieder an. Sollte man nicht Hardcore Denise Richards Fan sein oder alle Filme mit Dinos sehen wollen die es gibt. Muss man dieses Machwerk nicht schauen.

 

Tammy and the T-Rex

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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