Liverleaf

Rache ist ein Thema was auf er ganzen Welt immer wieder in allen Formen umgesetzt wird. Es ist etwas was wir alle irgendwie nachvollziehen können. Von den gegen Wir oder auch aus ganz einfachen Motiven, sei es ein Elefant oder auch ein Hund. Das Motiv für die Rache kann alles sein. Auch in Mangas gibt es das Thema immer wieder, eine der bekanntesten Umsetzung ist wohl immer noch Oldboy. Doch auch viele andere haben das Thema auf gegriffen auch Rensuke Oshikiri in seinem Manga Misumisou. Dieser wurde 2018 auch als Film umgesetzt und heißt da Liverleaf, in deutsch ist es das Leberblümchen. Diese Pflanze kommt auch im Spielfilm vor und ist auch die Metapher für alles was passiert. Denn was wie ein typisches Drama über Mobbing beginnt, wird zu einem Film über Rache wo scheinbar keiner wirklich Unschuldig ist.

Die Handlung dreht sich um Haruka, sie ist neu im Ort und schein an ihren neuen Schule probleme zu haben. Die MitschülerInnen mobben sie immer wieder und es scheint kein entkommen zugeben. Als sie eines Tages zu Hause bleibt wird es immer schlimmer. Eines Abends als sie unterwegs war und nach Hause will, steht ihr Elternhaus in Flammen, nur ihre kleine Schwester kann gerettet werden. Doch alles ist nun anders, Haruka redet kaum noch und scheint nur nach Rache im Sinn zu haben.

Wenn Liverleaf los legt wird es immer wieder sehr intensiv, jedenfalls am Anfang. Doch je länger der Spielfilm läuft, desto absurder wird das alles. Zwar gibt es ein paar Wendungen, welche etwas mehr erklären. Dennoch merkt man deutlich, dass der Mangaka bei der Vorlage wohl irgendwann vergessen hat, wie viele Kapitel er abliefern soll. Dann man setzt immer noch einen drauf. Nichts ist wie es scheint und irgendwie doch vorhersehbar. Dabei nutzt man das Setting aber gut.

Liverleaf oder wenn die Unschuld aufhört

Eins muss man Liverleaf lassen, in vielen Szenen ist man sehr nah an der Vorlage. Szenen im Spielfilm kommen direkt aus dem Manga, falls man ihn gelesen hat oder kennt. Man verändert zwar im Ablauf ein paar kleine Szenen, dennoch hält man sich sehr an Geschichte. Haruka scheint hier das unschuldige Mädchen zu sein, was bis zum äußern getrieben wir. Um ihr bricht die Welt zusammen und das bei allen. Denn immer wieder öffnet sich alles und als Zuschauer ist man dabei, wie alles ans Licht kommt. Dabei gibt es ein paar Wendungen die man nicht kommen sieht, jedenfalls nicht gleich. Doch irgendwenn ist es fast schon lächerlich, wer hier alles Böse ist. Die Tat die alles auslöst ist schlimm. Wird uns aber nie so intensiv präsentiert. Viel mehr die ersten Momente der Rache. Scheinbar hat in dem Ort keiner ein schlechtes Gewissen.

Ja die Rache ist blutig und es gibt ein paar härtere Splattereffekte. Doch alles hält sich in Grenzen und es sind auch immer nur kurze Momente. Auch hier nimmt Liverleaf an paar Stellen sich wohl auch nicht so ernst und manches wirkt schon sehr übertrieben. Der Schockmoment bleibt dann aus. Ansonsten ist man bei diesen Szenen auch sehr nah am Manga. Dabei scheint man hier den Kontrast zu mögen, von dem weißen Schnee und dem roten Blut. Auch sonst sind die Farben immer präsenz. So trägt Haruka irgendwann eine rote Jacke und eine andere Figur ist ganz in weiß. Was auf ihre Unschuld hin deutet.

Fazit:

Liverleaf bietet einige intensive Racheszenen, ansonsten ist der Spielfilm ein typisches Drama nach einem Manga. Man übertreibt es in ein paar Szenen auch. So ist alles nicht so düster wie es klingt.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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