Eighth Grade

Das Leben eines Teenagers ist schwer, vor allem wenn man am Anfang der Pubertät steht und auch noch die Schule wechselt, denn in den USA ist die achte Klasse das letzte Jahr in der Middleschool und dann geht es auf die Highschool. Es ist etwas Besonderes, sogar in Deutschland. Die Hormone schlagen voll ein und man weiß nichts mit sich anzustellen, die Angst, das Neue, alles kann einen überwältigen. In den modernen Zeiten ist alles noch anders, mit Smartphones und dem Internet, hat sich alles verändert. Wie sich das anfühlt, will uns Regisseur Bo Burnham in seinem Film Eighth Grade zeigen. Dabei versucht man so authentisch wie es nur geht zu sein und besetzt mit Elsie Fisher eine Schauspielerin die auch gerade in der achten Klasse war und nach den Dreharbeiten in die neunte ging und am Rande, sie wurde nicht für die Rolle im Schultheater besetzt.

Die Handlung dreht sich um die 13- jährige Kayla, welche in ihrer letzten Woche der achten Klasse ist. Nach den Sommerferien wird sie auf die Highschool gehen. Diese Zeit ist aufregend und alles verändert sich. Dabei Kayla aber ganz normal und versucht, durchs Leben zu kommen. In dieser Woche lernt sie langsam, was es bedeutet, ein Teenager zu sein und was wirklich wichtig ist. Doch auch die Liebe und die Jungs sind immer wieder Thema und Freundschaft und Familie.

Das Coming of Age Genre ist eins, was sich seiner Zeit anpassen muss. Denn wenn manche Themen zeitlos sind, so ändert sich die Umgebung und das schafft Eighth Grade wunderbar. Auf der einen Seite zeigt uns der Spielfilm von Bo Burnham, wie es sich für ein Teenager im Jahr 2017 anfühlt älter zu werden, auf der anderen Seite gibt es auch viele Momente, die einem persönlich ansprechen, wenn man älter ist und sie selbst durchgemacht hat.

Eighth Grade und das Coming of Age Drama

Beim Erwachsen werden geht es um Gefühle und wie man sie ausdrückt. In einem Spielfilm kann man das durch verschiedene Dinge, Schnitt, Kamera und auch Musik. Genau das mach Eighth Grade und dies sehr gut. Denn wenn Kayla angespannt ist, sind wir es auch als Zuschauer. Wir fühlen mit ihr, sind nervös und freuen uns. Alles wirkt sehr realistisch, fast schon unangenehm Real. Es sind diese Momente in Eighth Grade, die einem zeigen, dass die Technik zwar neuer ist, aber alles andere ist immer noch so. Genau die gleichen Probleme hatte man damals auch in dem Alter.

Wenn Kayla einen neuen Ort betritt oder der für uns als Zuschauer neu ist, ist die Kamera hinter ihr und verfolgt sie. Man merkt wie angespannt ist. Sehr deutlich wird das bei dem Treffen mit den Highschool Schülern. Hier zeigt Eighth Grade perfekt, was ihn aus macht. Es ist eine Szene, die alle Emotionen beinhaltet und wirkt dabei sehr Real. Auch wenn Kayla zu der Geburtstagsparty geht, die dazu noch eine Poolparty ist. Wir sehen ihr an, wie unwohl sie sich in den Badeanzug fühlt. Die Emotionen sind immer sehr gut sichtbar im Spielfilm. Das alles treibt die Handlung voran. Wir sehen diese Moment Aufnahme und wissen am Ende, dass sie ihren Weg gehen wird.

Fazit:

Eighth Grade ist ein wunderschöner Coming of Age Film, der alles hat, was das Genre ausmacht und dabei für eine neue Generation ist, aber auch alle anderen anspricht.

 

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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