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FIlmkritik

Mirror Images II

Der Softcore Film der 90er oder man kann auch sagen der erotische Film, der direkt für den Videomarkt produziert wurde. Für die USA eventuell auch für das Nachtprogramm im Kabelfernsehn. Man wollte noch Geschichten erzählen und dabei Erotik zeigen. Das funktioniert je nach können gut oder auch nicht. Dabei gab es ein paar Darstellerinnen die dadurch erfolgt hatten und man versuchte alles mit ihnen zu vermarkt. So auch Shannon Whirry, die mit Animal Instincts erfolg feierte, und dann wollten die Verleiher mehr. So gibt es in der Welt von dem erotischen Film Fortsetzungen, obwohl die es nicht sind. Dabei gibt es ein offizielles Sequel, in Deutschland machte man aus Mirror Images II einfach Animal Instinct II. Doch der Spielfilm ist eine Fortführung, eines anderen erotischen Machwerkes.

Die Handlung dreht sich um Carrie, die hat ihre Zwillingsschwester seit zehn Jahren nicht gesehen. Als sie die Nachricht ihres Todes bekommt, ist Carrie erleichtert. Denn Terrie war das Gegenteil von ihr und schon immer durchtrieben. Langsam verhalten sich die Menschen gegenüber Carrie merkwürdig und auch sie, scheint nicht sie selbst zu sein. Sie verführt sogar ihre Psychologin. Ist Carrie nur verrückt oder ist Terrie wieder da?

Mirror Images II macht es dem Zuschauer einfach, wir lernen Carrie und Terrie kennen. Uns ist klar, dass Terrie noch am Leben ist. Dennoch versucht man hier ein Verwirrspiel und zeigt dem Zuschauer immer wieder Momente, wo man zweifelt, wer nun wer ist? Vielleicht ist Carrie auch wirklich verrückt und hat eine gespaltene Persönlichkeit? Das Trauma der Kindheit und die Spielchen von Terrie können einen schaden angerichtet haben. Diese Fragen wirft man bis zum Finale hin immer wieder auf. Geschickt geht zwar anders, dennoch bleibt man dran. Am Ende ist dann die große Auflösung und irgendwie ist man als Zuschauer enttäuscht. Man kaut uns zwar nichts vor, aber es fehlt dieser Moment. Das für diese Art von Film passend wär. Carrie oder Terrie schaut in die Kamera und grinst, das fehlt einfach.

Mirror Images II und der erotische Thriller

Machen wir uns nichts vor, Mirror Images II bietet nicht den besten Thrill den ein Film bieten kann. Das sollte einem klar sein beim Anschauen. Man hat es mit einer kleinen Produktion zu tun, man will hier auch immer wieder erotische Szenen zeigen. Obwohl sich das hier gut in die Handlung einbaut. Die ganzen Wendungen, die man uns dem Zuschauer vor wirft sind immer wieder ganz nett. Es ist nichts Neues und man hat das Ganze schnell durchschaut. Es aber diese kleinen Momente, wo Carrie so komplett anders handelt und man sich fragt, ob es wirklich Terrie war? In manchen Szenen ist es nicht mehr so eindeutig. Hier kann dann der Spielfilm punkten. Dennoch ist es kein ausgeklügeltes Meisterwerk.

Die Erotik in Mirror Images II kommt definitiv durch Shannon Whirry, welche hier zwei unterschiedliche Frauen verkörpert. Auf der einen Seite wär da Carrie, sie ist prüde und spießig. Sie hat das Trauma durch ihre Zwillingsschwester. Dafür hat sie auch einen Ehemann, der sie liebt. Auf der anderen Seite wär Terrie, die sich mit einem zwielichtigen Typen abgibt und für ihn anschaffen muss. Sie will nichts mit ihrer Vergangenheit zu tun haben. Diese beide Welten treffen immer wieder aufeinander im Film. Hier versucht man, die beiden Handlungsstränge sie zu verbinden. Dann gibt es die Szene mit etwas Sex, weil das sein muss und die Leute es sehen wollen. So verführt Carrie ihre Psychiaterin, nur um bei der nächsten Sitzung nichts mehr davon zu wissen. Hier kommen die Elemente des Thrillers immer wieder zum Vorschein. Das alles verkörpert Shannon Whirry gut.

Shannon Whirry ist die Erotik in Mirror Images II. Sie ist die nette unschuldige Frau von neben an und das nimmt man ihr auch ab. Sie ist aber auch das durchtriebene Biest, was sich nimmt, was sie will. Diese beiden Rollen nimmt man ihr als Zuschauer ab und das spielt sie mit vollen Körpereinsatz. Da es ein Softcore Film ist, sollte man auf keine expliziten Szenen hoffen. Es gibt Brüste und Ärsche und etwas gestutzten Busch zu sehen. Es geht hier mehr um das Sinnliche und das Erotische, als um den Sex.

Fazit:

Mirror Images II ist ein netter kleiner erotischer Thriller, der durch Shannon Whirry an manchen stellen überzeugen kann.

 

 

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