Der tödlche Panther

Godfrey Ho ist einer der Regisseure die es zu einem kleinen Kultstatus geschafft haben. Das liegt vor allem an vile billig gedrehte Filme für den Videomarkt, vor allem für die Produktionsfirma IFD. Man nahm auch gern mal einen Film und fügte schnell abgedrehte Szenen hinzu und erschuff einen neuen Film. Dieses Flickenkino machte Ho berühmt. Doch er kann auch anders und liefert ab und an, einen guten Actionfilm ab. In den 90ern war der neue Hongkong Actionfilm angesagt, John Woo zeigte alle, was Heroic Bloodshed kann und verband Drama um Freundschaft und Familie mit sehr viel Action. Das muss auch Godfrey Ho begeistert haben, denn Der tödliche Panther ist genau das. Ein Hongkong Actionfilm frei nach John Woo, nur nicht mit dem Talent von Woo. Irgendwo auf den Philippinen gedreht und dann auch noch in Hongkong und Taiwan produziert, wie auch immer das funktioniert. Fertig ist ein Actionfilm mit ein paar Sexszenen.

Die Handlung ist etwas wirr, es geht um Betty Lee, die Geldfälscher fangen soll. Doch da gibt es noch eine Auftragskillerin. Die ein paar Gangster erledigt. Ein Oberboss, der sich Rächen will und dann werden beide Damen aufeinander angesetzt und befreunden sich dann. Dazwischen gibt es ein paar Wendungen und tote.

Zugegeben die Handlung von Der tödliche Panther ist schwach und soll den Spielfilm irgendwie zusammenhalten. Das merkt man auch sehr deutlich. Man ändert auch immer wieder die Stimmung und das Genre. Da haut man dem Zuschauer in einem Momente noch eine Actionszene um den Kopf, dann folgt Drama und das ist nicht besonders gut. Hier und da merkt man sehr deutlich, dass Godfrey Ho sich hier bei John Woo bedient, inklusive Jazz Soundtrack. Dann gibt es da noch die Sexszenen, alles wirkt so produziert, dass man für jeden was dabei hat und so den Actionfilm verkaufen kann.

Der tödliche Panther als Hongkong Actionfilm!

Der Hongkong Actionfilm hat Ende der 80er und Anfang der 90er das Genre dominiert und gehört immer noch zu dem besten, was man in diesem Bereich sehen kann. Dabei gab es sehr viele Filme, denn man produzierte schnell fürs Kino und auch fürs Heimkino, vor allem liesen sich diese Actionfilme sehr gut international vermarkten. Da ist es kein Wunder, dass ein Film wie Der tödliche Panther existiert. Denn er zielt genau auf das Publikum ab und macht bei der Action seine Sache auch gut. Denn hier bekommt der Zuschauer genau das, was er erwartet. Es gibt blutige Shootouts und Martial Arts Einlagen. Manchmal sind die Übergänge hier fließend und dann kann der Film wirklich beeindrucken.

Sibelle Hu macht als Hauptdarstellerin eine gute Figur und verprügelt auch immer wieder ein paar böse Buben. Da funktioniert dann in einer Szene auch der Wechsel von Gunballett zu Martial Arts gut. Was man doch eher selten sieht. Erst wird geschossen und dann auf einmal geprügelt. Ein wilder Mix. Noch wilder wird es aber wenn der Film eine Sexszene präsentiert und wir einen Typ mit einem gefüllten Schlauch der an einem Penis erinnert über den Körper eine Frau fährt und dabei Milch spritzt und das immer mehr. Diese Szene ist so absurd und passt irgendwie nicht in den Actionfilm. Dennoch ist es ein Highlight. Man merkt hier, dass Der tödliche Panther alles versucht, um seinem Publikum zu gefallen.

Fazit:

Der tödliche Panther ist ein interessanter Mix und ein nette Hongkong Actionfilm Kopie. Der aber auch einige Probleme hat, vor allem die Handlung. Ansonsten bekommt man gute Action geboten und auch etwas Sex.

 

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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