Die tödliche Rache (Der tödliche Schlag des Fu Ming)

Sammo Hung ist eine Legende des Martial Arts Film oder des Hongkong Kinos im Allgemeinen. Hat er hinter der Kamera so viele Choreografien gemacht, wie kaum ein anderer. Er war es auch, der Jackie Chan zum Film brachte und dann Chan half zum Weltstar zu werden. Hung ist einer der Männer, die aber auch immer unterschätzt werden. Seine Filmografie bietet aber viele Highlights. Darunter auch Filme, die vergessen sind oder kaum Beachtung finden. Einer davon ist Die tödliche Rache, knapp 14 Jahre nach einer DVD Veröffentlichung, erschien der Streifen als Der tödliche Schlag des Fu Ming erneut auf DVD. Den Martial Arts Film von 1980 sollte man aber mehr Beachtung schenken. Denn er zeigt sehr deutlich, was Sammo Hung und seine Filme ausmacht. Dazu gibt es viele kreative Kämpfe und eine für das Genre typische Handlung.

Die Handlung braucht etwas, bis sie uns erzählt wird. So treffen wir auf Chan-Wing (wie er auch immer in der deutschen Version heißt, es ist Sammo Hung), der versucht besser zu werden und tritt gegen unterschiedliche Meister an, diese besiegt er aber immer schnell. Bis er in der Stadt auf einem mysteriösen Mann trifft, dieser ist ein begnadete Kämpfer. So will Chan-Wing bei ihm lernen. Doch der Mann blockt immer ab, doch Chan-Wing lässt nicht locker. Nach und nach erfährt er mehr über die Vergangenheit des Mannes.

Sammo Hung versucht hier zwar eine Geschichte zu erzählen, denn die Figuren brauchen einen Grund, warum sie sich prügeln. Doch Die tödliche Rache hat dabei ein Problem. Alles ist etwas wirr und dass wir erst nach knapp der hälfe des Spielfilms, mehr über das Erfahren was passiert ist, bzw. man jetzt erst mit der Handlung los legt. Dies ist aber nur kleiner Kritikpunkt. Denn diese Probleme haben viele Martial Arts Filme. Ansonsten gibt es ordentlich auf die Fresse und das auf hohen Niveau.

Die tödliche Rache und das Martial Arts Kino des Sammo Hung!

Kommen wir kurz zur Handlung von Die tödliche Rache. Die ist sehr holprig erzählt und alles wirkt schnell zusammen geschustert. Dabei macht das Ende auch etwas Sinn, man lässt zwar für viele Dinge alle Anhaltspunkte weg und lässt uns Zuschauer auch im Dunkeln stehen. Doch das bewirkt dann auch, dass wir bei einer Szene dann schockiert sind. Denn diese Wendung sieht man nicht kommen und hier kann die Geschichte punkten. Dabei ist sonst aber alles typisch für das Genre und man erzählt eine sehr geradlinige Handlung von Rache. Der Grund der Rache ist aber auch nicht so ersichtlich. Hier erklärt man später erst warum. Man hatte wohl mehr Zeit mit der Action zu tun als für das restliche Drehbuch.

Die Action ist das, was den Film so besonders macht. Denn bei den unzähligen Martial Arts Filmen sticht Die tödliche Rache heraus. Das liegt vor allem an den Personen hinter der Kamera, nicht nur Sammo Hung war dafür zuständig, sondern auch Yuen Biao und auch Billy Chan Wui-Ngai. Denn wir bekommen hier am Anfang etwas Comedy geboten und dann wird der Spielfilm immer ernster und härter. Man legt auch wert darauf, dass Schläge im Gesicht spuren hinterlassen. Das wirkt auf uns als Zuschauer, alles wirkt eine Spur realistischer. Im Finale ist es dann ein unerbittlicher Kampf.

Fazit:

Die tödlich Rache ist ein Highlight im Martial Arts Genre, harte und lange Kämpfe. Sammo Hung zeigt sein Talent vor und hinter der Kamera. Nur die Handlung ist schwach.

 

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.