Prison School (Live Action Serie)

Prison School war eine Mangareihe von dem Mangaka Akira Hiramoto, die von 2011 bis 2017 lief. Im Jahr 2015 bekam die Vorlage nicht nur einen Anime präsentiert, sondern auch eine Live Action Serie. Der Fan hatte die Wahl, während der Anime immer wieder besprochen wurde und man auf eine Fortsetzung hofft, es war nur der Anfang der Geschichte. Auch die Serie hat genau dieses Problem. Mit gerade mal neun Episoden steigt man gerade in die Materie ein. Die Frage ist hier also: Lohnt sich das? Die Antwort folgt im Laufe dieses Textes. Vorher noch ein paar Fakten. Die Regie bei der Serie übernahm Noboru Iguchi, der in der westlichen Welt vor allem durch seine Filme wie The Machine Girl bekannt ist. Auch beim Cast gibt es ein paar bekanntere Namen wie Aoi Morikawa, die auch bei The World of Kanako dabei war.

Die Handlung dreht sich um die fünf Jungs: Kiyoshi, Shingo, Joe, Gakuto und André. Diese sind die ersten männlichen Schüler an der privaten Hachimitsu-Oberschule. Was wie ein feuchter Traum eines jeden Teenagers klingt, wird schnell zum Albtraum. Als sie vom geheimen Schülerrat beim Spannen erwischt werden, landen sie im Schulgefängnis. Sie müssen einen Monat überstehen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Sie werden gefoltert und gequält, dazu kommt die Liebe. Man will ausbrechen, um ein Date zu haben. Doch der geheime Schülerrat will noch mehr, er will, dass die fünf Jungs die Schule wieder verlassen.

Bei einer Vorlage wie Prison School hat man es als Regisseur nicht leicht. Denn man muss den Wahnsinn des Mangas in echte Bilder umwandeln. Noboru Iguchi gelingt das aber erstaunlich gut. Alleine das Aussehen der Figuren ist gelungen und auch sonst findet man viele Stellen wieder, die man kennt. Einzig, dass es eine echte Fernsehserie ist, ein Dorama. Hier und da merkt man es dann doch und vor allem bei den erotischen Szenen muss man kreativer sein.

Prison School als EroComedy!

Neun Episoden, um uns eine Arc des Mangas zu präsentieren. Das kann für manchen Zuschauer gehetzt wirken. Dabei baut die Serie aber immer wieder Spannung auf. Wir fiebern mit den fünf Jungs mit, vor allem mit Kiyoshi. Er ist die Hauptfigur, um die sich alles dreht. Er will auch ausbrechen. Die anderen vier sind eher wichtige Nebenfiguren. Genauso wie der geheime Schülerrat. Man braucht halt Gegenspieler. Dabei erweist sich Kiyoshi nicht als der cleverste und auch mit seinen Gefühlen kommt er nicht klar. All das baut man bis zum Finale auf. Hier merkt man als Zuschauer auch, dass es weiter gehen könnte oder besser gesagt sollte. So muss man den Manga lesen, wenn man wissen will, was noch so passiert. Vor allem die Frage, ob Kiyoshi sich vielleicht nicht doch für Hana entscheidet?

Die Szenen zwischen Hana und Kiyoshi gehören zu den besten der Serie. Denn hier ist viel Kreativität verlangt. Denn was mit einem Ausrutscher anfängt und Hana angepinkelt wird. Entwickelt sich zu einem Duell der beiden. Denn Hana will Rache und das um jeden Preis. Dabei steigert sich immer mehr und es wird immer unangenehmer für Kiyoshi und auch erotischer, ohne das wir viel sehen. Denn man muss sich bei Prison School zurückhalten. So gibt es kaum Pantsu aufnahmen und alles ist eher bildlich umschrieben was passiert. Dafür sind manche Posen und Einstellungen, dann doch sehr eindeutig. Alleine in Episode acht und das Duell zwischen Hana und Kiyoshi gehören zu den Highlights der Serie.

Fazit:

Die Prison School Live Action Serie ist ein Highlight, man muss sich als Zuschauer aber auf sie einlassen. Denn das Thema und was man erlebt, driftet immer wieder ins Ero Genre ab, dabei bietet die Show aber viel mehr und die neun Folgen sind dann doch zu kurz und zu schnell vorbei.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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