The seventh Curse

Hongkong in den 80er Jahren. Man versuchte sich weiter von China zu lösen. Das spiegelt sich in den Filmen wieder. Immer mehr zeigte man Dinge, die man nicht auf dem Festland zeigen könnte. Man zeigte Gewalt und Sex, dazu schwarze Magie und etwas Buddhismus, fertig waren die Spielfilme, die auch eine besondere Freigabe brauchten. Heute nennt man sie Cat-3 Filme, damals gab es so was noch nicht wirklich. Dennoch war es immer eine besondere Mischung. Bei The seventh Curse nimmt man Horror, Action und Abenteuer und erschuf einen typischen Hongkong Film. Der wirklich nur aus dieser Zeit stammen konnte. Das geht bei der Handlung los und hört bei den Effekten auf. Die Besetzung klingt nach einem Traum. Chow Yun-Fat(Born Hero 2) , Maggie Cheung (Police Story) und auch Dick Wei (Der Superfighter) sind dabei. Alles bekannte Namen des Hongkong Kinos.

Die Handlung dreht sich um Yuen Chen-Hsieh, dieser hat vor knapp einem Jahr Betsy gerettet. Die junge Frau sollte einem alten Geist geopfert werden. Beide kamen aber davon, dennoch wurden sie verflucht. Hier half Betsy wieder etwas. So hat Yuen noch ein Jahr zu leben. Bevor seine siebente Ader platzen wird. Jetzt ist es soweit und der Fluch bekämpft werden. Mit Hilfe von Wise und der Reporterin Tsui-Hung macht sich Yuen auf dem Weg nach Thailand. Hier treffen sie auch Betsy wieder. Werden sie es schaffen den Fluch zu besiegen?

Eine wilde Mischung erwartet dem Zuschauer bei The seventh Curse. Wie typisch für diese Phase in Hongkong hat man alles versucht anders zu sein. Es war eine Art neue Rebellion. Das fing schon in den 70ern an, doch in den 1980ern entfaltete es sich so richtig. Das sieht man diesen Film auch immer wieder an. Man nimmt alles, was irgendwie passt und lässt es auf das Publikum los.

The seventh Curse und der wilde Genremix!

Wie schon erwähnt, ein Film wie the seventh Curse nimmt alles mit, was gerade da ist. Man führt uns mit etwas Humor in die Welt ein, dann kommt die typische Hongkong Actionszene, dann etwas Handlung und schon geht der Horror/Fantasy Anteil des Films los. Hier gibt es Monster, Menschen sterben und es gibt ein paar Splattereinlagen. Wieder folgt Handlung und Action, wieder Gewalt, Fantasyelemente, dann ist der Streifen vorbei und als Zuschauer muss man das alles erst mal verarbeiten. Denn manches ist nicht so unterhaltsam und hier und da zieht sich der Spielfilm. Das alles trübt dann das Vergnügen. Dafür wird man aber an anderen Stellen mit sehr viel Kreativität belohnt.

Auch gibt es Sex. Den liefert hier Tsui Sau-Lai ab, die verkörpert Betsy und lässt nicht nur das Herz von Yuen schmelzen, als er sie zum ersten Mal sieht. Sondern auch von uns Zuschauern. Sie spielt die unschuldige Verführerin, die im weißen T-Shirt badet und wir sie Full Frontal Nudity bekommen, nur um später noch mehr Nacktheit zu sehen. Denn Betsy muss nackt sein, um Yuen zu retten. Auf der anderen Seite gibt es ein paar Splattereinlagen. Vor allem wenn die Monster loslegen. Im Finale gibt es dann einen kurzen Kampf zwischen zwei Monster, das ist pure Kreativität, man sieht zwar das es alles Latex und Plastik ist. Dennoch macht es Spaß, weil so abgefahren ist und genau in den Film passt.

Fazit:

The seventh Curse ist ein kurzweiliger Hongkong Film, der ein wilder Genremix ist, es gibt ein paar Momente im Spielfilm, die sich etwas ziehen. Dennoch wird man prächtig unterhalten.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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