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Avengement – Blutiger Freigang

Rache ist ein sehr beliebtes Thema in Filmen und anderen Medien. Es ist etwas was uns als Mensch bewegt. Es sind Momente oder Dinge, die wir nachvollziehen können. Dabei ist die Bandbreite, wie man es im Film zeigt sehr groß, von leisen Tönen bis hin zur Sinnlosigkeit, alles ist dabei. Wahrscheinlich wurde jede Rachegeschichte schon erzählt. Dennoch bekommen wir ab und an so einen Film serviert. Einer der neusten ist Avengement mit Scott Adkins. Hier bekommen wir in knapp 90 Minuten eine schnelle und harte Handlung geboten. Dabei steht die Rache natürlich im Vordergrund und warum passier sie? Dies ist eine Frage, die nach und nach beantwortet wird. Bei diesem Rache Action Thriller saß auf dem Regiestuhl Jesse V. Johnson, welcher schon die vergangenen Werke wie Accident Man mit Adkins drehte. So verspricht dies schon etwas, doch kann der Film es halten?

Die Handlung dreht sich um Cain Burgess. Einen Häftling in London. Als er seine sterbende Mutter besuchen will und zu spät kommt, flieht er. Dann besucht Cain einen Pub, dieser scheint aber nicht zufällig gewählt zu sein. Den in diesem Pub befinden sich Gangster und sie arbeiten für seinen Bruder. Nach und nach erzählt Cain seine Geschichte und erklärt warum er Rache will.

Ein Film wie Avengement kann alles sein und er überrollt uns als Zuschauer auch nicht. Er entfallt sich langsam, aber nicht so das hier alles zu einem Drama wird. Dennoch legt er zügig los und dann wird hart. Denn man macht hier keine Gefangene, sondern zeigt uns, wie Cain zu dem brutalen Typ wird. Dabei geht man gnadenlos vor. Man spürt den Schmerz immer wieder, die Schläge tun weh. Dabei scheint man sich zu steigern. Auch versucht man alles nicht so cool aussehen zu lassen. Die Rache wird nach und nach erklärt und am Ende erst richtig aufgeschlüsselt. Das baut Spannung auf.

Avengement und die Rache!

Eine Figur wie Cain brauch ein Motivator, warum tut er das alles? Das Fragen sich nicht nur die Besucher des Pubs, sondern auch wir als Zuschauer. Denn warum ist er dieser harte Hund. Der keine Gnade mehr kennt? Er wirkt nicht wie der typische Rächer. Das erfahren wir durch seine Geschichte, nach und nach entfaltet sich alles. Dabei wirkt manches doch wahllos. Warum sehen wir diese lange Montage, wie er sich im Knast immer wieder prügelt? Klar es ist ein Actionfilm und man zeigt hier wie er sich weiterentwickelt und sich besser prügelt und keine Angst mehr hat. Vom ehrlichen Typen zum bösen Buben in ein paar Minuten. Doch diese Montage ergibt im Finale sinn, wenn die Schlägerei losgeht. Alles was wir vorher sahen, war hartes Training.

Die Gewalt in Avengement ist hart und rau und sie wird lange gezeigt. Man wird mit dieser rauen Welt konfrontiert. Das zeigen auch die Kämpfe, hier gibt es keine ästhetischen Martial Arts Einlagen. Scott Adkins zeigt hier einen sehr rauen Kampfstil. Immer bedacht den Gegner schnell zu erledigen. Dabei muss seine Figur Cain auch sehr viel einstecken. Tritte und Schläge haben ihre Wirkung, auch Waffen. Dazu die Verletzungen. Dabei fungieren extreme Gewalt Momente auch als Schock. Denn diese kurze Szenen sind wie ein Schlag. Sie kommen unerwartet und wir sind hautnah dabei. Das lässt alles nur noch rauer wirken.

Fazit:

Avengement ist ein harter Rache Action Thriller. Scott Adkins zeigt hier sein können und Jesse V. Johnson, was er alles kann. Es ist ein erster düsterer Film, der immer wieder wehtut.

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