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Shanghai Fortress

China, ein Land was sehr umstritten ist, vor allem in der Politik. Ein sozialistisches Land mit einer Partei, die in Echtzeit das Internet zensieren kann und keine Filmfreigabe hat, sondern Filme zensiert oder nicht zeigen lässt. Filmemacher haben es schwer und versuchen alles die Zensoren zu gefallen. Es gibt Themen die ziehen immer. Dabei ist das SciFi Genre schwer, weil es halt eine Utopie zeigen kann oder eine Welt wo die Regierung versagt. Dennoch war 2019 The wandering Earth der erfolgreichste Film in China, also bis jetzt. Anfang August 2019 startet Shanghai Fortress in den chinesischen Kinos und war die Hoffnung auf den nächsten Hit. Doch kontroversen um Hauptdarsteller und die Probleme mit Hongkong, bereiten den Spielfilm Probleme. So floppte er, wurde zerrissen und landetet einen Monat international bei Netflix. Doch ist die Kritik berechtigt?

Die Handlung spielt in der Zukunft. Eine neue Energiequelle, welche man im Weltraum fand, hilft der Erde zum technologischen Fortschritt. Doch ein riesiges Raumschiff kommt auf die Erde und fängt an Städte zu zerstören, welche die neue Energie nutzen. Als nur noch Shanghai übrig bleibt. Beginnt der letzte Kampf der Menschheit. Die jungen Soldaten Jiang Yang, Shao Yi Yun, Pan Hantian und Liu versuchen ein normales Leben zu führen. Sie müssen im Kampf. Jiang ist dazu verliebt in Lin Lan, seine Anführerin. Die Rettung der Welt hat aber Vorrang. Denn die Aliens haben einen Plan und die Menschen scheinen darauf reinzufallen.

Zugegeben, Shanghai Fortress ist sicherlich kein SciFi Film, der einem lange im Gedächtnis bleiben wird. Er hat aber die Qualität eines typischen Sommerblockbusters, welchen man gern gesehen hat. Es ist leichte Kost. Dazu gibt es viele nette Effekte. Man sieht den Film und fragt sich, warum diese ganze Kritik? Er bietet genau das, was man von einem chinesischen SciFi Film erwartet. Eventuell liegt es daran, dass wir das Buch nicht kennen auf den der Film basiert oder manche Feinheiten in den Bildern bleibt unserem westlichen Auge verborgen.

Shanghai Fortress und das SciFi Genre!

Dass der SciFi Film sehr Komplex sein kann, zeigen Highlights wie Stalker oder 2001, es kann aber auch einfaches Unterhaltungskino wie Men in Black oder Independence Day sein. Als Genrefan diskutiert man über Highlights und Lowlights. Vor allem sind die Werke aber meist aus dem Westen. Was in Asien so in diesem Genre passiert ist selten. Denn viele Länder, können sich solche Produktionen nicht leisten. Japan hat zwar viele SciFi Animes und auch ein paar Live Action Filme. Doch die Tradition ist anders. China drängt sich also in den Markt und liefert ab und an ein paar SciFi Filme ab. Meist hat Jackie Chan etwas damit zu tun oder es ist der Überraschungshit The wandering Earth. Es ist ein Genre, was in diesem Land immer wieder auf Probleme stoßen kann. Shanghai Express hat das am Leib zu spüren bekommen. Anders kann man es sich nicht erklären. Denn der Spielfilm ist besser als sein Ruf.

Das liegt auch an der Qualität. Die Action ist gut gefilmt und die Aliens bewegen sich sehr unnatürlich und sind sicher mit weniger Frames animiert. So wirken sie wie eine Bedrohung aus einer anderen Welt. Die menschlichen Figuren sind alle sehr typisch und die Hauptfigur ist das Musterbeispiel für einen chinesischen Helden. Er ist jung und hübsch und würde für sein Land alles tun, natürlich auch für die Liebe. Diese Frau wird von Shu Qi gespielt und sie wirkt zwar immer etwas distanziert im Film. Dennoch funktioniert auch ihre Figur.

Die Geschichte ist dabei sehr geradlinig und treibt den Film voran und nimmt sich immer wieder Zeit für die zarte Romanze von Jiang und Lin. Diese ist aber sehr unterkühlt, wir wissen nur durch die Bilder, dass beide Figuren Gefühle für einander haben. Es nimmt aber nicht viel Platz im Spielfilm ein.

Fazit:

Shanghai Fortress ist ein unterhaltsamer SciFi Action Film, mit Pathos und Heldentum, nur kommt er halt aus China. Es gibt gute Effekte und etwas Romantik. Am Ende ist es pures Unterhaltungskino.

Von BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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