Devil’s Sword

Indonesien ein kleines Land in Asien, welches aber in den vergangenen Jahrzehnten sehr oft für Filmproduktionen genutzt wurde oder den ein oder anderen Film auch veröffentlicht hat. Am bekanntesten sind sicherlich aktuell The Raid 1 und 2 oder der Terminator Rip Off Lady Terminator. Es gibt aber noch viele weitere Produktionen. Ein paar haben international auch einen kleinen Kultstatus. In Deutschland spricht man aber selten über diese Spielfilme. Das sollte man ändern und mit Devil’s Sword fängt man an, diesen gibt es nun auf DVD und was für ein kleines Highlight bekommt man hier geboten. Denn in den 80ern waren auch Fantasyfilme in, die etwas härter waren. Das lag am Erfolg von Conan. Danach wurden viele Kopien veröffentlicht und auch mit schicken Postern beworben, meist waren diese Poster besser als der Film. Doch diese indonesische Produktion liefert ab, was andere Poster versprechen.

Die Handlung beginnt mit der Herrin der Krokodile, sie baut sich ihr Königreich immer weiter auf. Sie braucht aber junge Männer, ihre Lust ist größer als das, was die Männer leisten können. Als Mandala zufällig an einem Dorf vorbei kommt und einen alten Widersacher gerade diese überfällt, rettet er es, aber einen jungen Mann nicht. Mandala macht sich auf zu seinem alten Meister, dieser wurde schwer verwundet. Von ihm erfährt er von dem Teufelsschwert, das im Teufelsberg verborgen ist. Mit diesem kann er das Böse besiegen.

Oh my, ein Film wie Devil’s Sword muss man verdauen. Denn hier wird man mit Ideen bombardiert, dabei vergisst dieser Fantasyfilm, aber auch immer wieder das er eine Handlung hat. Dafür bekommt man sehr viel Kreativität geboten, mit handgemachten Effekten. Einiges kann auch befremdlich wirken, dabei meint es nur gut. Denn hier sieht man den Spielfilm an, dass die Macher nicht viel Geld hatten, aber den Willen einen Film zu produzieren, der alles bietet, was das Publikum sehen will.

Devil’s Sword als Fantasyfilm mit großen Ideen und kleinem Geld!

Wo fängt man bei einem Film wie Devil’s Sword nur an? Am Anfang? Hier geht es direkt los, wir sehen die Bösen, wissen es aber noch nicht. Sie könnten auch die Guten sein. Dann geht es los mit viel Action. Das Dorf wird überfallen und es wird gekämpft. Gute Martial Arts Einlagen und immer wieder mal etwas Blut. Das ganze geht auch recht lange und dann taucht Mandala auf und rettet den Tag. Man merkt, dass der Autor des Drehbuchs, eventuell manches einfach so niedergeschrieben hat. Anders kann man das alles nicht erklären. Man hat hier auf der einen Seite die typische Martial Arts Handlung, von zwei Schülern, einer Gut und der andere Böse. Dann kommt aber die Fantasyhandlung noch mit dazu. Dieser Mischmasch funktioniert nicht immer so gut und ist auch sehr wirr.

Die Effekte im Film, es gibt Gut und nicht so gut. Einiges war damals auch nicht anders machbar. Dabei bemerkt man aber immer den Willen dahinter, man will etwas Spektakuläres zeigen und das klappt auch. So arbeitet man mit Jump Cuts, um Effekte zu machen. Nutzt den Reversetrick etwas zu deutlich und zu lange. Arbeitet mit In Kameraeffekten. Als Fan des fantastischen Films wird man hier belohnt. Denn alles macht Spaß. Es ist unterhaltsam, auch wenn vieles sehr billig wirkt, es funktioniert. Die Martial Arts Einlagen sind gut. Manche Figuren kämpfen auch mit ihrem eigenen Stil.

Fazit:

Devil’s Sword ist ein unbekannter aber sehr unterhaltsamer Fantasyfilm aus Indonesien. Man bekommt etwas Blut und viel Action geboten. Die Handlung ist aber immer wieder etwas zu wirr und zieht sich zum Ende hin etwas. Ansonsten kann man sehr viel Spaß mit dem Film haben.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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