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Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker

Das Phänomen Steven Seagal ist ein besonderes. Denn Ende der 80er Jahre wurde Seagal zum Actionheld. Das in einer Zeit, wo die Leinwandhelden voller Muskeln waren, und er war genau das Gegenteil. Steven Segal war ein normaler Typ, er hatte sogar einen kleinen Bauch, der mit den Jahren immer größer wurde. Dennoch schaffte er es zum Actionstar auf zu steigen. Er war auch der Anfang von neuen Helden, der coole Typ von neben an, der alle verhauen kann. Wie das aussehen kann? Der Film Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker zeigt das deutlich. Hier kommt alles zusammen, was Seagal ausmacht. Der strahlende Held, der sogar Welpen rettet, er hat zwar ein paar Probleme und eine schlimme Vergangenheit, dennoch sind die Bösen schlimmer. Also lasst uns ergründen, warum das so anders war.

Die Handlung dreht sich um den Polizisten Gino, der muss den Mord an Bobby Lupo aufklären. Dieser wurde auf offener Straße von dem Gangster Richie getötet. So beginnt die Jagd durch Brooklyn, denn Gino will auch Rache. Doch was war der Grund, warum Richie Bobby Lupo getötet hat?

Die Handlung von Deadly Revenge ist kurz und das geht dann 90 Minuten. Das klingt auf dem Papier merkwürdig. Natürlich passiert noch etwas mehr. Dabei geht man hier aber sehr stark von A nach B. Laut online Trivia, ging der Film mal fast zwei Stunden, aber Steven Seagal, gefiel dies nicht und schnitt einige Szenen mit William Forsythe raus aus dem Streifen. So ist alles knapper und straffer. Dabei gibt es auch einige kleine Filmfehler. Auch soll Seagal eine Diva am Set gewesen und es gab einige Probleme. Heute wissen wir. Der strahlende Leinwand Held ist kein guter Mensch. Das was er auf der Leinwand vertritt und auch predigt, macht er nicht immer. Er ist Pro Russland und hatte auch ein #MeToo Skandal.

Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker und der Actionheld von Neben an!

Steven Seagal ist der Star des Films und das soll man auch merken. Er ist der gute Cop, der aber nach seinen Regeln spielt und scheinbar darf er das auch. Es gibt keinen bösen Chef oder irgendwem, der versucht ihn daran zu hindern. Das zeigt schon die erste Szene, wo der böse Zuhälter verhaftet und verprügelt wird. Dabei war das nicht mal Teil der Ermittlung. Doch Gino konnte das nicht mit ansehen. Mit dieser Strong First Impression geht Deadly Revenge los und wir wissen genau, was für einen Typ Seagal hier spielt. Auf der anderen Seite haben wir William Forsythe als Richie, der einen Gangster darstellt, welcher auf Crack ist und immer verrückter wird. Es soll eine lange Nacht werden, die am Tag anfängt. Beide kennen sich seit ihrer Kindheit. Der restlichen Figuren im Actionfilm sind da und bekommen ein paar Minuten zeit, dienen aber meist nur, um zu zeigen, wie gut Gino ist oder wie böse Richie sich verhält.

Die Action in Deadly Revenge ist typisch für einen Steven Seagal Film. Er erledigt seine Gegner schnell mit Aikido Künsten. Dabei ist die Kampfszene in der Bar eine der besten von Seagal. Hier werden Knochen gebrochen. Auch der restliche Film hat Szenen, die wehtun. Wie in der Fleischerei oder auch das Finale. Es liegt genau an diesen Momenten, denn Steven Seagal ist seinen Gegnern nie körperlich überlegen. Sondern durch seine Technik macht er sie fertig.

Fazit:

Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker ist einer der besten Filme mit Steven Seagal. Er zeigt auch deutlich, warum er einst ein Actionheld war und warum er sich so von der Masse abgehoben hat.

 

 

Bilder Copyright: © Warner Brothers

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