The Hard Way

Keoni Waxman hat einen langen Weg hinter sich. Alles ging in jungen Jahren los in den 90ern. Da drehte er The Sweeper mit Dolph Lundgren und es folgten Jahre wo Waxman viele Steven Seagal Filme drehte auch für die Seagal TV-Serie True Justice drehte er ein paar Folgen. So lernt man auch, Action in Szene zu setzten, vor allem bei jemanden wie Steven Seagal ist das schwerer, man muss den Stuntman vertuschen oder das er nicht mehr so agile ist. Zum Glück beim neusten Actionfilm von Keoni Waxman war Seagal nicht das Problem. Dafür hat The Hard Way ein paar andere. Dafür haben wir hier Michael Jai White in der Hauptrolle, der auch eine Garantie für gute Martial Arts Einlagen ist. Wie immer drehte man in Osteuropa und im Grunde ist alles gleich, wie bei anderen Waxman Produktionen, nur erschien diese hier bei Netflix.

Die Handlung dreht sich um John Payne. Dieser führt nun ein ruhiges Leben in New York, hat seine Bar. Eines Tages bekommt er die Nachricht, dass sein Bruder bei einer Mission getötet wurde. So macht er sich auf nach Osteuropa. Dort trifft er auf. Arnold einen alten Freund, für den er auch schon gearbeitet hat. Schnell stößt Payne in ein Wespennest, denn irgendwas stimmt nicht. Nur Mason kann ihn jetzt noch helfen.

Falls einem beim Lesen der Handlung schon der Gedanke kommt: „Moment mal das kenn ich doch irgendwo her!“ Der liegt richtig. Denn Keoni Waxman, führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch am Drehbuch mit. Das führt dazu, dass man hier eine sehr generische Geschichte erzählt bekommt. Man könnte sogar Michael Jai White durch Steven Seagal austauschen und der Film würde genauso funktionieren. Nur ist White definitiv der charismatischer Schauspieler von beiden. Ist das ein Vorzeichen? Wechseln die DTV Filme nun zu Netflix und Co.?

The Hard Way und die Probleme eines generischen Actionfilms

Die Handlung von The Hard Way ist so generisch, dass selbst der Twist, wer hier der Böse ist, nicht mehr mehr funktioniert. Alles ist so gleich, wie in anderen Filmen von Keoni Waxman, dass man als Zuschauer sich schnell langweilt. Man sieht Michael Jai White dazu, wie er von einer Szene zur nächsten geht. Dazwischen gibt es Momente, die man nicht versteht. Da werden Familien überfallen und ermordet. Den Kontext erfährt man erst später. So ist man leicht verwirrt. Im Grunde ist das alles egal, wie die weiblichen Figuren im Actionfilm. Die sind nur dafür da, um gerettet zu werden, sexy zu sein oder getötet zu werden. Das ist in einer Welt voller harter Typen zwar immer noch befremdlich und wirkt stark veraltet. Passt aber perfekt in das Konzept.

Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt, der einen Film wie The Hard Way retten könnten: Die Action! Leider gibt es davon nicht so viel. Die paar Szenen können zwar punkten. Vor allem wenn Michael Jai White die Gegner verprügelt. Hier sieht man sein Talent im Martial Arts Bereich. Keoni Waxman nutzt das aber wenig und setzt auch auf viele schießerrein. So hat man immer das Gefühl, dass Michael Jai White vielleicht wirklich nur der Ersatz für Steven Seagal war.

Fazit:

The Hard Way ist langweilig, bietet kaum Action und alles wirkt so generisch, wie es nur geht.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.