Kategorien
FIlmkritik

It’s a Summer Film!

Das Film für jeden etwas anderes bedeutet, sollt Fakt sein. Dennoch ist dieses Medium sehr vielsichtig und es gibt immer wieder Liebeserklärung an ihm. Dabei kann das vielsichtig sein, wie bei The Forest of Love Sion Sono, La La Land oder Once Upon a Time in Hollywood. Man kann es auf das ganze Medium Film beziehen oder ein Genre. Es gibt keine Grenzen. Auch It’s a Summer Film! ist eine Liebeserklärung an den Film und das Filmemachen. Dabei zeigt man die Liebe für den Samuraifilm und in dieser Einleitung kommt das Wort Film doch schon u oft vor. Auf geht es zur Handlung:

Barefoot liebt Samuraifilme und würde gern auch einen drehen. Doch der Filmklub ihrer Schule dreht lieber einen Liebesfilm. Doch mit der Hilfe von Kickboard und Blue Hawaii schafft sie es ihren Traum u verwirklichen. Sie dreht über den Sommer den Samuraifilm Samurai Spring. Hilfe bekommt sie da von anderen Schülern und dem mysteriösen Rintaro.

Was wie die typische Handlung eines Coming of Age Films klingt, entwickelt sich zu etwas Besonderem. Denn man bekommt keine In Your Face Hommagen an das Genre, kein ewiges Namendropping. Sondern die Figuren lieben wirklich das Genre und schauen die Filme und reden sonst eher auch über was anderes. Dazu kommt die Nebenhandlung über Rintaro ins Rollen und wird immer wichtiger. Man dreht auch einen Film und nebenbei gibt es immer wieder Humor. Die Konkurrenz aus dem Schulklub ist auch dabei, auch hier spielt man etwas mit dem Genre.

Film ist Liebe!

Bei It’s a Summer Film! dreht es sich um Liebe für den Film und auch die erste Liebe. Nach und nach lernen wir als Zuschauer, dass hinter der grimmigen Barefoot mehr steckt als eine Schülerin, die Liebesfilme hasst und Samuraifilme liebt. Wir können uns in ihr wiederfinden. Der Film zieht uns nach und nach auf eine emotionale Ebene. Wir sind begeister mit viel Einfallsreichtum, die Gruppe anfängt zu drehen und wie man die passenden Crewmitglieder findet. Das hat viel Liebe um Detail und man sieht die Leidenschaft bei allen. Diese Leidenschaft geht auch auf dem Zuschauer über und das ist der Punkt, wo wir mitfühlen können.

Man hat auch kleine Gags verbaut, wie die eine Figur, die definitiv zu Alt ist, um einen Schüler zu spielen und er das auch kommentiert, ob er wirklich zu Alt aussieht. Dabei ist er Perfekt für den Film im Film. It’s a Summer Film! dreht dabei niemals ab und versucht die Handlung auch ohne viel Drama oder Probleme zu zeigen. Es ist ein leichter Film, passend für den Sommer. Man hat als Zuschauer Spaß und fühlt dennoch mit. Wir alle kennen das Gefühl, nach dem wir unser Lieblingsgenre gesehen haben und auch schon mal einen Film drehen wollen. Diese Leidenschaft ist es, die man spürt und sieht. Das gipfelt im Finale, wo Barefoot dann auch eine Erkenntnis hat und zeigt, wie ihr Finale von Samurai Spring aussehen sollte.

Fazit:

It’s a Summer Film! ist ein wunderschöner Film, der perfekt zeigt, welche Leidenschaft man für das Medium Film haben kann und was man bereit ist zu tun. Mit Humor und Liebe werden wir als Zuschauer mit gezogen und fiebern mit. Am Ende hat man vor Freude auch eine kleine Träne im Auge.

Von BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.